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Mit fünf Haftbefehlen gesucht / 39-Jähriger bei Ottenstein festgenommen

Bei Kontrollaktion ins Netz gegangen

OTTENSTEIN. Auf der Ottensteiner Hochebene stoppten Beamte am Dienstag einen Audi A4, an dem Ausfuhrkennzeichen montiert waren. Bei der Überprüfung des 39-jährigen Fahrers stellten Polizisten fest, dass er leicht unter Alkoholeinfluss stand. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorzeigen. Zudem lagen gegen den Mann gleich fünf Haftbefehle vor.

veröffentlicht am 01.08.2018 um 18:24 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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In unregelmäßigen Abständen führt die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden Schwerpunktkontrollen zur Verhinderung und Bekämpfung des Einbruchdiebstahls durch. Am Dienstag ging den Beamten ein Mann ins Netz, der per Haftbefehl gesucht wurde.

Bis in die Abendstunden hinein hatten die Polizeikräfte an wichtigen Hauptverkehrsrouten Kontrollpunkte eingerichtet und stoppten verdächtig vorkommende Fahrzeuge. Im Bereich von Holzminden überprüften Polizisten auf den Bundesstraßen 64, 83 und 497 sowie an der Umleitungsstrecke bei Ottenstein.

Auf der Ottensteiner Hochebene stoppten Beamte gegen 14 Uhr einen Audi A4, an dem Ausfuhrkennzeichen montiert waren. Bei der Überprüfung des 39-jährigen aus Osteuropa stammenden Fahrers stellten Polizisten fest, dass er leicht unter Alkoholeinfluss stand. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorzeigen. Zudem lagen gegen den Mann gleich fünf Haftbefehle vor, teilte die Polizei mit. Der Osteuropäer wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeistation Bodenwerder gebracht. Dort habe der Mann einen haftbefreienden Geldbetrag hinterlegt und wurde auf freien Fuß gesetzt, so ein Polizist.

Es sollte der einzige Erfolg am Aktionstag bleiben. Insgesamt kontrollierten und überprüften die Beamten 45 Fahrzeuge und 68 Personen. „Konkrete Hinweise auf Vorbereitungshandlungen oder die Begehung von Straftaten im Bereich der Straßen- und Einbruchskriminalität haben sich dabei nicht ergeben“, teilte Inspektionssprecher Jens Petersen mit. Während Beamte auf den Hauptstraßen unterwegs waren, zogen Fußstreifen durch einige Wohngebiete und suchten Gespräche mit Anwohnern, um Tipps zur Vorbeugung von Einbrüchen zu geben. Hausbesitzer wurde unter anderem auf jene Anzeichen hingewiesen, an denen Kriminelle erkennen, dass die Bewohner eines Hauses verreist sind.



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