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Bauausschuss empfiehlt Um- und Anbau am städtischen Kindergarten / Nebenstehendes Gebäude kann genutzt werden

Bauplan für 15 Krippenplätze am Ahornweg vorgestellt

Bodenwerder (ul). Der städtiche Kindergarten Ahornweg bietet bereits seit August die Betreuung für bis zu fünf Kinder unter drei Jahren in einer altersübergreifenden Gruppe an. „Die Nachfrage von Eltern für die Aufnahme ihrer Kinder unter drei Jahren besteht auch für das kommende Jahr“, berichtet Marie-Luise Lage, die Leiterin des Kindergartens, den Mitgliedern des Bauausschusses in dessen jüngster Sitzung.

veröffentlicht am 25.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

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Um dieser Nachfrage von Elternseite gerecht zu werden und die vom Bund dafür bereitgestellten Mittel nicht verfallen zu lassen, plant die Verwaltung der Stadt Bodenwerder nun den Umbau des benachbarten Wohnhauses mit einem Anbau im ersten Stockwerk auf Stelzen und stellte die Baupläne nun dem Bauausschuss vor Ort vor.

Mit einer Lichtkuppel auf dem Dach soll der Übergang vom bestehenden Kindergarten in die Funktionsräume für die Betreuung der unter Dreijährigen Tageslicht erhalten. In dem ehemaligen Jugendraum vom DRK kann unten ein beheizbarer Raum zum Abstellen der Kinderwagen eingerichtet werden, denn das schreibt der Gesetzgeber für die Einrichtung dieser Plätze vor.

Auch Wickel- und Ruheraum sowie Miniküche und Elternbesprechungsraum sind in dem ersten Stockwerk des Flachdachhauses neben dem Kindergarten eingeplant. Drei Quadratmeter Gruppenraumfläche pro Kind schreibt der Gesetzgeber als Mindestmaß für den Bewegungdrang der Krabbelkinder vor. 45 Quadratmeter Anbau plus Terrasse sind als Anbau geplant.

„Für einen kompletten Neubau müssten alle Räume neu erstellt werden, während die Pläne hier eine nachhaltige Nutzung durch den Umbau des bestehenden Wohnhauses erlauben“, meint Andreas Mühle (CDU).

Marcel Borchers (CDU) erkundigte sich, ob es sinnvoll sei, den geplanten neuen Gruppenraum zu unterkellern. Wolfgang Rux als Leiter des Bauamtes riet davon unter Kostengesichtspunkten ab. Entscheiden müssen die Fraktionen, ob sie der einstimmigen Empfehlung des Bauausschusses folgen und den Plan zum Um- und Anbau an den bestehen städtischen Kindergarten beschließen.

Fred Burkert erläuterte als Verwaltungsvertreter: Die Förderhöchstsätze für einen Umbau belaufen sich pro Platz auf 5000 Euro, für einen Neubau auf 13 000 Euro pro Kind, das noch nicht drei Jahre alt ist. Die Verwaltung befürworte aber den sparsamen Einsatz von öffentlichen Mitteln und favorisiere deshalb den Anbau anstelle eines kompletten Neubaus, den die evangelische Kirche für die Betreuung von 15 Kindern unter drei Jahren beantragt habe.

Da das Gesamtbudget der Samtgemeinde für die Errichtung von Krippenplätzen auf 272 000 Euro begrenzt sei, sei nur eine Lösung realisierbar, argumentierte der erste Verwaltungsrat Fred Burkert.

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