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Schon Mitte November könnte Wasser von den Pyrmonter Stadtwerken auf der Hochebene fließen

Bauarbeiten laufen „besser als geplant“

OTTENSTEIN. Spätestens ab dem kommenden Jahr soll das Wasser auf der Ottensteiner Hochebene von den Pyrmonter Stadtwerken geliefert werden. „Vielleicht sogar schon anderthalb Monate früher“, sagt Stadtwerke Geschäftsführer Uwe Benkendorff.

veröffentlicht am 17.08.2017 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 17.08.2017 um 16:45 Uhr

Auf den Feldern zwischen Eichenborn und Lichtenhagen ist schon etwas von den Arbeiten für die neue Wasserleitung zu sehen. Foto: wfx
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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OTTENSTEIN. Spätestens ab dem kommenden Jahr soll das Wasser der Pyrmonter Stadtwerke auf der Ottensteiner Hochebene fließen. „Vielleicht sogar schon anderthalb Monate früher“, sagt Stadtwerke Geschäftsführer Uwe Benkendorff. Wie berichtet, haben der Ottensteiner Wasserversorger – der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW) – und die Stadtwerke Bad Pyrmont einen entsprechenden Trinkwasser-Kooperationsvertrag für die Ottensteiner Hochebene unterzeichnet. Die Bauarbeiten, um das Projekt realisieren zu können, laufen laut Benkendorff „besser als geplant“. Derzeit werde gerade eine Transportleitung zwischen Eichenborn und Lichtenhagen gelegt. Ab Mitte November, spätestens aber wie ursprünglich geplant zum 1. Januar 2018, werden die Pyrmonter das WVIW-Netz zusätzlich versorgen. Jährlich wollen die Pyrmonter Stadtwerke etwa 160 000 Kubikmeter Trinkwasser auf den Berg pumpen. Um einen Größenvergleich zu nennen, beziffert Benkendorff diese Zahl als zirka zehn Prozent des gesamten Wasserverbrauchs in Bad Pyrmonts.

Als Investitionssumme für das Projekt ist etwa eine Million Euro veranschlagt. Damit sollen nicht nur Transportleitungen zwischen den Orten gelegt, sondern auch der Hochbehälter in Lichtenhagen und das Leitungssystem in Glesse saniert werden. Benkendorff nennt die Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken und dem Wasserverband Ithbörde/Weserbergland eine „Kooperation auf Augenhöhe mit dem gemeinsamen Willen etwas für die Bürger zu tun. Sowohl WVIW-Verbandsvorsteher Bernd Kaussow als auch Benkendorff, waren sich bei der Vertragsunterzeichnung einig, dass damit auf der Hochebene eine langfristige Trink- und auch Löschwasserversorgung gewährleistet ist. Wasserver- und -entsorger in Ottenstein wird wie gewohnt auch künftig der Wasserverband bleiben, der das Wasser von den Stadtwerken Bad Pyrmont kauft und weitervertreibt.

Diese Kooperation der Versorger scheint gleich in zweierlei Hinsicht ein Gewinn für die Hochebene zu sein. Zum einen würde das Wasser aus Ottensteiner Brunnen in Trockenzeiten schon mal knapp werden, wie Ortsbürgermeister Manfred Weiner in der Vergangenheit bereits gegenüber unserer Zeitung bestätigte. Zum anderen gibt es auf der Hochebene schon seit längerer Zeit eine Diskussion über Nitrat im Grundwasser (wir berichteten).



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