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Stadtrat beauftragt die Verwaltung, Antrag an das Landesinnenministerium zu stellen

Bald „Münchhausenstadt Bodenwerder“?

Bodenwerder (dy). Aus der Stadt Bodenwerder soll im nächsten Jahr die „Münchhausenstadt Bodenwerder“ werden – wenn das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport dem Antrag der Verwaltung zustimmt. Auf der letzten Sitzung des Stadtrates haben die Ratsmitglieder einstimmig beschlossen, dass nach Paragraf 19 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes die Bezeichnung „Münchhausenstadt“ als amtlicher Zusatz zum Städtenamen geführt werden soll. Der Verwaltungsausschuss hatte sich bereits in seiner Sitzung Anfang Dezember mit dieser Angelegenheit befasst und sich einstimmig für diese Neuerung ausgesprochen.

veröffentlicht am 12.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

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SPD-Ratsfrau Monika Meyer erläuterte auf der Ratssitzung den Sachverhalt. So sei in Nordrhein-Westfalen der Stadt Lügde vom Ministerium der Zusatz „Stadt der Osterräder“ genehmigt worden. Die Namensänderungen sollten auch dazu dienen, Verwechselungen vorzubeugen. In dem Antrag, den die Verwaltung an das Innenministerium stellt, muss deutlich gemacht werden, warum die Stadt Bodenwerder den Zusatz „Münchhausenstadt“ führen sollte. „Hier ist der gelebte Ausdruck für eine ‚Besonderheit in der Stadtgeschichte‘ mit Alleinstellungsmerkmal darzustellen“, erläuterte die Ratsfrau. Das Ändern des Gemeindenamens oder der Zusatzbezeichnung hätte Auswirkungen auf den behördlichen Schriftverkehr und die sonstigen Darstellungen der Stadt nach außen. In Briefköpfen und Mails müsste immer der Namenszusatz mitgeführt werden. Dienstsiegel allerdings sind davon nicht betroffen und auch nicht das Pass- und Personalausweisrecht. Der Austausch der Ortstafeln müsste über das Straßenverkehrsamt des Landkreises Holzminden angeordnet werden. 4000 Euro müssen für die Beschaffung der Ortstafeln sowie der Demontage und Montage für das Haushaltsjahr 2013 bereitgestellt werden.



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