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Auftrag für Kinderspielplatz erteilt / Verein Bürgerbus ist gegründet - es werden noch Fahrer gesucht

Bald ist der Generationenpark fertiggestellt

HEYEN. Die Auftragsvergabe für abschließende Arbeiten im Generationenpark an den günstigsten Anbieter beschlossen worden sei, teilte Bürgermeister Michael Zieseniß im Gemeinderat mit. Es geht dabei speziell um den Kinderspielplatz.

veröffentlicht am 13.03.2018 um 15:48 Uhr

Der Generationenpark in Heyen geht seiner Vollendung entgegen. Foto: wfx
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Burkhard Reimer Reporter
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Zwar müsse das Gemeinde-Prüfungsamt noch seine Zustimmung erteilen, er hoffe aber, dass der Spielplatz noch rechtzeitig zur Feier des zehnjährigen Kuckucksnest-Bestehens fertiggestellt werde. „Und dann“, blickte der Bürgermeister freudig voraus, „werden wir nicht mehr vom Generationenpark Teil eins und Teil zwei sprechen, sondern einfach nur noch von unserem Generationenpark“.

Mit einem ausführlichen „Bericht des Bürgermeisters“ hatte Michael Zieseniß den eigentlichen Teil der Sitzung des Gemeinderats. Dabei wies er zunächst darauf hin, dass der Verein Bürgerbus inzwischen offiziell gegründet sei, und die Einrichtung in Kürze ihre Arbeit aufnehmen könne. Allerdings würden nach wie vor noch Fahrer gesucht, erklärte Heyens Erster Bürger und bat die Ratsmitglieder darum, die Mitbürger noch einmal darauf aufmerksam zu machen.

Weiter berichtete Zieseniß, dass für kommenden Samstag, 17. März, geplant sei, einen Baumschnittkursus durchzuführen, der allerdings bereits so gut wie ausgebucht sei. Ob ein weiterer Termin angeboten werden soll, müsse noch überlegt werden. Nicht zuletzt sei das auch vom Bedarf abhängig.

Erfreuliches im Hinblick auf die Gemeindefinanzen konnte Heyens Bürgermeister aus dem Samtgemeinde-Ausschuss berichten. Dort habe es geheißen, die Heyener Projekte „Tie“ und „Generationenpark“ sollten zeitnah abgerechnet werden, so dass der Gemeinde danach ein großer Teil ihrer Auslagen, nämlich rund 74 000 von insgesamt 111 000 Euro, zurückerstattet werde. Kürzlich, fuhr Zieseniß in seinem Bericht fort, habe auch die angekündigte Grabenschau stattgefunden. Da sich aber kein Vertreter des Unterhaltungsverbands Ilse-Hamel habe blicken lassen, habe auch keine Besprechung stattfinden können.

Zum Thema „Bevölkerungsstatistik“ hieß es, die Heyener Einwohnerzahl sei von 2016 auf 2017 von 468 um sechs Einwohner auf 462 zurückgegangen. Zieseniß bezeichnete das als „ganz normal“, was, da es keine Nachfragen dazu gab, offenbar auch von den übrigen Ratsmitgliedern so gesehen wurde.

Die Jugendband und die Landjugend Heyen sollen aus Gemeindemitteln je 100 Euro für Anschaffungen bekommen, und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel werde fortgesetzt, berichtet der Bürgermeister weiter, ehe er auf das große Engagement einging, das Heyener Bürger bei der Unterstützung von zwei rumänischen Familien gezeigt hätten. Leider habe das wenig gefruchtet, die Familien seien inzwischen nicht mehr da, eine sei offenbar in ihre Heimat zurückgekehrt. Für Zieseniß ist „die Geschichte damit erst einmal abgehakt“. Dennoch spreche er den ehrenamtlichen Helfern, „teilweise waren das bis zu 20 Personen, noch einmal herzlichen Dank aus“.



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