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Betreiber hofft auf viele Besucher auch über Ostern

Bahn frei für die Saison auf der Sommerrodelbahn

Bodenwerder (dy). Selbst Carlo von Tiedemann weiß, dass die Münchhausenstadt eine Sommerrodelbahn hat, wie er in der letzten Sendung „Leuchte des Nordens“ verkündete, als Björn Meyer (zuständig für Tourismus bei der Samtgemeinde Bodenwerder) in der NDR-Quizshow mitmachte.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

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Darüber freut sich Reinhard Schwiete, Inhaber dieser Anlage in der Grünen Schleite in Bodenwerder, besonders. „Der Großteil unserer Besucher kommt nicht aus dieser Region, sondern aus einem großen Umfeld“, weiß der Betreiber, der nun mit Volldampf in die Saison – und damit ins zehnte Jahr – startet.

Im März waren alle 36 Schlitten der Rodelbahn startklar und luden an den Wochenenden zur Vergnügungsfahrt ein; das Wetter allerdings ließ die Besucher in dem kalten Monat zögerlich kommen. Jetzt in den Osterferien füllt Kinderlachen das Gelände, während sich so mancher Eltern- oder Großelternteil das Speisen- und Getränkeangebot auf der Terrasse schmecken lässt. „Unsere Preise fürs Rodeln und auch auf der Speisekarte sind unverändert geblieben“, sagt Schwiete. Selbstverständlich ist es für den Betreiber, dass die komplette Anlage und alle Schlitten zum Saisonstart durchgecheckt sind und die Technik auf den neuesten Stand ist.

Das Gelände ist liebevoll gestaltet

Liebevoll ist das gesamte Gelände gestaltet, da lockt der Picknickplatz „Schau ins Land“ mit einem herrlichen Blick über Bodenwerder, deutet die „Hühnervilla“ auf ihre Bewohner hin und lädt die „Futterkrippe“ die Entchen zum Speisen ein. Rund 800 Stiefmütterchen sorgen für ein frühlingshaftes Ambiente – und im Mai ersetzen Sommerblumen diese farbenfrohe Pracht. Mit drei festen Mitarbeitern ist das Ehepaar Gundi und Reinhard Schwiete von April bis Anfang November täglich ab 10 Uhr im Einsatz. „An den Wochenenden kann ich zusätzlich auf drei Aushilfen zurückgreifen“, so Schwiete, und auch Tochter Carolin (20) packt mit an.

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Viele Tiere bereichern das Angebot auf der Anlage. Wachteln, Sittiche, Papageien und Zebrafinken haben in einem kleinen beheizten Raum in der Voliere überwintert und sind jetzt wieder draußen zu bewundern. Auch die Wasserschildkröten, Fische und Frösche hat Schwiete von zu Hause mitgebracht – dort hat er den Winter über die Tiere behütet. Die Enten haben die kalte Jahreszeit auf einem Bauernhof verbracht und sind wieder in ihrer großzügig mit Wasserlauf und Teich gestalteten Anlage. Nur Hasen, Meerschweinchen und Hühner kauft Reinhard Schwiete neu, da er diese zum Saisonende verschenkt, um sie nicht auch noch zu überwintern.

Ein Lehrpfad mit Rodelbahn-Rallye und Münchhausen-Quiz machen einen Besuch für Schulklassen zusätzlich attraktiv. Aber auch für Familien- und Vereinsfeiern, Betriebsfeste und Grillabende bietet sich die Rodelbahn mit dem großen Festzelt an.

Reinhard Schwiete wirbt überregional für seine Rodelbahn und somit auch für die Münchhausenstadt. „Es wäre schön, wenn hierbei mehr ins Boot steigen würden“, appelliert der Betreiber an Geschäftsleute, Gastronomie und an die Tourismusbranche.

60 000 bis 80 000 Besucher pro Saison

Von 60 000 bis 80 000 Besuchern spricht der Chef in der Saison – und ein Großteil davon macht ganz sicher auch einen Abstecher in die Innenstadt von Bodenwerder. Einen Abstecher auf die Rodelbahn hat im Laufe der Jahre auch so mancher Politiker, wie Wulff, Gabriel oder Hirche, gemacht.

Und Radio- und Fernsehsender kommen auch gern und berichten über die 950 Meter Rodelspaß auf der Allwetter-Bahn und die vielen Spielmöglichkeiten.

Gundi Schwiete (vorne) und Tochter Carolin in dem Vorführschlitten.

Blick über das Rodelbahngelände (Foto oben) und Reinhard Schwiete an der beliebten Wasserpumpe.Fotos: dy



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