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Kämmerer Michael Helmig legt Finanz- und Wirtschaftsausschuss Etatentwurf vor

Ausgeglichener Haushalt 2018

BODENWERDER. Einstimmig haben sich am Montagabend die Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Münchhausenstadt für die folgende, von der Verwaltung erarbeitete Beschlussempfehlung an den Rat ausgesprochen: „Die Haushaltssatzung 2018 und der Haushaltsplan 2018 werden in der vorliegenden Fassung beschlossen“.

veröffentlicht am 28.11.2017 um 18:20 Uhr

Foto: Bilderbox
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Burkhard Reimer Reporter
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Sie taten das offenkundig leichten Herzens und ohne weitere Erörterungen, nachdem Kämmerer Michael Helmig ihnen in einem zusammenfassenden Vortrag noch einmal einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Etatentwurfs verschafft hatte. Denn Helmigs Nachrichten waren vornehmlich gute. So erklärte er unter anderem, dass die Kämmerei jetzt einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen könne, die Gefahr eines Haushaltssicherungskonzepts deshalb abgewendet sei. Wie Helmig erläuterte, sei das nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sich der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle für eine spürbare Senkung der Samtgemeindeumlage ausgesprochen habe. Allein dadurch werde der städtische Haushalt schon um rund 57 000 Euro entlastet. Zuzüglich etlicher Einsparungsempfehlungen, für die sich die Fachausschüsse im Rahmen ihre Etatberatungen ausgesprochen hatten, sei es gelungen, den Fehlbedarf im Ergebnishaushalt so weit zu reduzieren, dass er sich jetzt noch auf 31 500 Euro belaufe. Und auch dieses Minus könne unter anderem durch Mehreinnahmen bei den kommunalen Steuern – übrigens ohne Erhöhung der Steuerhebesätze – sowie dank erhöhter Schlüsselzuweisungen an die Samtgemeinde noch abgegolten werden. Das Mehr an Schlüsselzuweisungen schlage nämlich auch für die Münchhausenstadt mit plus 17 000 Euro zu Buche, so dass der städtische Etatentwurf im Ergebnishaushalt ausgeglichen sein werde. Zudem könne im Finanzhaushalt auf die zunächst vorgesehenen Kreditaufnahmen in Höhe von knapp 500 000 Euro verzichtet werden. Als Grund dafür wird in einer Verwaltungsvorlage auf den „aktuellen Zahlungsmittelbestand“ verwiesen sowie auf „vorhandene Geldmarktpapiere“ deren Höhe sich auf knapp 39 0000 Euro beläuft. „Wir können also weiterhin von einer positiven Entwicklung unserer Finanzlage ausgehen und das bei seit zehn Jahren unveränderten Steuerhebesätzen“, beendete der Kämmerer seinen Vortrag.

Unwidersprochen blieb dann auch das Fazit, das Ratsherr Heinrich Schaper am Ende zog: Der nun erfolgte Finanzausgleich sei sehr zu begrüßen, zumal da er in weiten Teilen durch Einsparungen anstatt durch weitere finanzielle Belastungen der Bürgerschaft gelungen sei.

„Denn Steuererhöhungen sollten immer die letzte Möglichkeit bleiben.“

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