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Aufbruchstimmung in Bodenwerders Werbegemeinschaft unter neuem Namen

Auf Münchhausenfigur verzichtetet

veröffentlicht am 30.08.2016 um 13:24 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

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Autor:

Joachm Zieseniß
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Melanie Korte-Beuser , Vorsitzende der ehemaligen Werbegemeinschaft Bodenwerder, blickte etwas ernüchtert in den nur spärlich besetzten Saal im Deutschen Haus: „Ich hatte gehofft, ich brauche das Mikro. Nun hoffe ich, es liegt am Wetter, dass nur so wenig Interessierte gekommen sind“, meinte sie. Anlass des Treffens , bei der eigentlich alle Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde, alle Vereine, Gewerbetreibenden und interessierte Einzelpersonen eingeladen waren: Die 1989 gegründete Werbegemeinschaft Bodenwerder e.V. hat ein neues Gesicht und einen erweiterten Aufgabenbereich bekommen. Sie will künftig unter der neuen Firmierung „Unser Bodenwerder.“ in Erscheinung treten. Und hierfür werden nun neue Mitglieder aus allen Bevölkerungskreisen gesucht.

Doch auch in kleiner Runde brachte es die Veranstaltung auf den Punkt, was sich „Unser Bodenwerder“ als neue Ziele auf die Fahnen geschrieben hat – und was Interessierte von der neuen Organisation erwarten. Melanie Korte-Beuser machte deutlich, dass man mit neuem jungen Vorstand und einem neuen Logo einen Neuanfang für Bodenwerder-Polle versuchen wolle: Künftig solle es nicht mehr allein um Werbung für den innerstädtischen Handel in der Münchhausenstadt gehen; vielmehr strebe man künftig eine allgemeine Stärkung des Images der Region zwischen Bodenwerder und Polle an. Ziel von „Unser Bodenwerder“ sei es, als Dachorganisation gemeinsam an Projekten zu arbeiten, ohne dabei seine eigenen Interessen und Identitäten aufzugeben. Alle Einwohner sollen so dazu gebracht werden, wieder hinter ihrer Samtgemeinde zu stehen und gemeinsam vorhandene Potenziale aktivieren, erklärte Korte-Beuser. Man wolle zeigen, dass man in einer starken Region wohnt, wolle Lebensqualität und Gemeinschaftssinn verbessern. Das neue Logo der Vereinigung, in dem man bewusst auf eine Münchhausenfigur verzichtetet hat, soll diese neue Zielstetzung verdeutlichen.

In der Diskussion nach der Vorstellung der allgemeinen Vereins-Zielsetzung wurde dann deutlich, was die erschienen Interessierten von „Unser Bodenwerder“ erwarten: Zum einen erhofft man sich eine verbesserte Kooperation der Verwaltung mit den Bürgern. In diesem Zusammenhang fiel das Stichwort „bürgerfreundliche Stadt“, und das man sich durch Vermittlung von „Unser Bodenwerder“ Impulse in diese Richtung verspreche.

Grafik: pr

Durch eine bessere Vernetzung aller unter dem Dach von „Unser Bodenwerder“ vereinten Interessengruppen sollten wo immer möglich Kooperationen mit Synergie-Effekten in die Wege geleitet werden, so eine weitere Forderung: Seitens der Stadtverwaltung sei das bislang nicht möglich geworden. Hierbei wurde der Wunsch nach einem allgemeinen Veranstaltungskalender für die Samtgemeinde laut, in dem alle Termine der Kommunen und der Vereine abgestimmt und möglicherweise auch kombiniert werden können. Bei Letzterem bestände dann sogar die Möglichkeit, Events organisatorisch gemeinsam auf die Beine zu stellen und zu bewerben, war man sich einig. Ein Effekt, der in manchem Verein mit wenig aktiver Manpower sicher auf offene Ohren stoßen könnte. Als weitere Aufgabe wurde für „Unser Bodenwerder“ vorgeschlagen, für ihre Mitglieder kürzere Verwaltungswege zu öffnen.

Und wenn die Resonanz bei dieser ersten Infoveranstaltung auch noch recht verhalten war, und die verteilten Beitrittserklärungen nicht umgehend an den Vorstandstisch zurückflossen, so setzt man nun die Hoffnung auf Zeit: „Unser Bodenwerder“ soll durch Kontinuität wachsen.



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