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Landesbehörde und Baufirma einigen sich / Maßnahme soll bis September dauern / Wolf zufrieden

Arbeiten an der Bundesstraße 240 gehen weiter

Bodenwerder (dy). Die Arbeiten auf der Bundesstraße 240 zwischen Hehlen und Linse werden am Dienstag nach Pfingsten wieder aufgenommen.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

Auch der Schwerlastverkehr muss während der Umleitung durch die
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„Mit der ausführenden Firma konnte nach Abschluss des gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens Einigkeit über den Fortgang der Arbeiten erzielt werden“, teilte die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln gestern mit.

„Ich freue mich sehr, dass es endlich weitergeht“, sagte Samtgemeindebürgermeister Ernst-August Wolf gestern auf Anfrage. Er wisse zwar, dass ein Bauzeitenplan die Fertigstellung für September vorsehe, hoffe aber trotzdem, dass sich die Verkehrssituation zum Lichterfest im August eventuell schon entspannter darstellt.

Seit April des vergangenen Jahres ist die Bundesstraße 240 halbseitig zwischen Linse und Hehlen gesperrt. Ursprünglich war geplant, Arbeiten an der Fahrbahndecke und den Entwässerungsanlagen durchzuführen. Flecken und Blasen auf der neuen Asphaltschicht ließen die Arbeiten im Juni dann ruhen und alle Versuche, den mangelhaften Belag auszuschneiden und neu zu versiegeln, schlugen fehl (wir berichteten).

Nachdem sich die Straßenbauverwaltung und die Baufirma jetzt auf der Grundlage des gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens geeinigt haben, können nun endlich die Baumaschinen wieder anrücken, um den kompletten Belag zu erneuern. „Darüber sind wir natürlich auch sehr froh“, so Frank Saake, Fachbereichsleiter Bau und Betrieb bei der Landesbehörde.

Die Sperrung und die damit verbundene Umleitung des gesamten Verkehrs durch Bodenwerder verärgerte Anwohner und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen. Im März hatte Verwaltungschef Ernst-August Wolf Politiker und Mitarbeiter der Landesbehörde ins Rathaus geladen, um Lösungen zu erörtern und zu erläutern, welche Probleme es durch die Sperrung gibt. So sind die Anwohner der Umleitungsstrecke erheblichen Lärmbelästigungen ausgesetzt, und Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr im Bereich der Schienenkreuzung der „Vorwohle-Emmerthaler Verkehrsbetriebe“ in Linse haben bereits zu Schäden an einem Mehrfamilienhaus geführt. Der erhöhte Straßenlärm machte es dem Parkhotel „Deutsches Haus“ unmöglich, seine Zimmer zur Straße hin zu vermieten.

Auch wenn die Arbeiten Anfang Juni wieder aufgenommen werden, müssen Anwohner und Verkehrsteilnehmer noch die Behinderungen durch die Umleitung in Kauf nehmen. Denn die Landesbehörde rechnet damit, dass das Austauschen des Fahrbahnbelages bis September dauern wird – witterungsbedingte Verzögerungen nicht eingerechnet.

Die Behörde bittet um Verständnis für die weiteren Behinderungen.



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