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Straßenausbau steht 2015 ganz oben auf Hehlens Agenda / Suche nach Neubürgern

Am Kuhkamp kann es losgehen

Hehlen. Was lange währt, wird endlich gut: Die erfreuliche Nachricht für die Eigentümer der 21 Grundstücke im Hehlener Neubaugebiet „Kuhkamp“ zum Jahresbeginn: Der Endausbau ihrer Straße soll nun im März endlich beginnen.

veröffentlicht am 07.01.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Wie Hehlens Bürgermeister Harald Jacob vermeldet, hat es bereits eine Ausschreibung für die Straßenbau-Maßnahme gegeben, der Auftrag ist nun bereits in nichtöffentlicher Sitzung von der Gemeinde vergeben worden. Insgesamt 186 300 Euro waren für die Maßnahme bereits in den Haushalt 2014 eingestellt worden. Dieser Betrag soll auf das kommende Haushaltsjahr übertragen werden.

Schon in Kürze soll es eine Versammlung der Kuhkamp-Anlieger geben, in der die Ausbau-Maßnahme vorgestellt wird. Und schon im März könnte Baubeginn am Kuhkamp sein. Wie Hehlens Bürgermeister Jacob weiter prognostiziert, „sieht es derzeit so aus, dass für die Anlieger finanziell alles im vertraglich vereinbarten Rahmen bleiben wird“. Im Klartext, so Jacob, bedeutet das, „dass durch den Straßenausbau keine relevanten zusätzlichen Kosten für die Bauherrn entstehen werden“ – doch so schränkt Jacob ein: „Abgerechnet wird am Schluss.“

Fortsetzung der Straßensanierungen im Ort und Maßnahmen gegen den demografischen Wandel in Hehlen werden in diesem Jahr die beiden erklärten Hauptaufgaben sein, die sich Hehlens Politiker für 2015 gestellt haben und die auch im neuen Haushalt ihren Niederschlag finden sollen. So soll das Leerstandskataster des Ortes, das zu Beginn der Hehlener Dorferneuerung aufgestellt worden ist, aktualisiert werden. Ziel soll es sein, „neue Bürger in Hehlen anzusiedeln“, so der Bürgermeister zu den Plänen für 2015. Eine Arbeitsgruppe soll dazu gebildet werden, um zu überlegen, wie Schule, Sportanlagen und die örtliche Infrastruktur so attraktiv gehalten werden kann, dass junge Familien überzeugt werden können, dass es sich lohnt, in Hehlen zu leben. Jacob: „Hierfür sollen auch Mittel in den neuen Haushalt eingestellt werden.“ Die Gemeinde soll dann Ansiedlungs-Interessierten deutlich machen können, was der Ort zu bieten hat und potenziellen Neubürgern auch beim Finden von Leerständen oder Baulücken behilflich sein, so die Pläne. Jacob: „Gerade bei Haus-Leerständen könnte sich so eine Win-win-Situation zwischen verbliebenen Bewohnern im Senioren-Alter und jungen Ansiedlungswilligen ergeben.“

Auch die weiteren Straßensanierungen im Ort hat sich die Politik auf ihre Agenda 2015 gesetzt: So könnte in diesem Jahr in Hohe die Allerbreite und in Hehlen die Straße zum Friedhof an der Reihe sein. Erledigte Straßenbau-Maßnahmen fanden in der letzten Sitzung des vorigen Jahres auch in den Beratungen über die Nachtragshaushaltssatzung und den Nachtragshaushaltsplan 2014 ihren Niederschlag: Bedingt durch die vom Rat beschlossene Erhöhung von Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer, konnten bereits 2014 geplante Straßensanierungen erledigt werden. So bekam in Brökeln die Straße „Im Mittelfeld“ einen neuen Belag, in Hohe konnte zusammen mit dem Wasserbeschaffungsverband „Am Feldberg“ der Bürgersteig neu gestaltet werden und in Hehlen wurde bereits ein Stück der Dorfstraße am alten Friedhof generalüberholt.

Für den Finanzhaushalt der Gemeinde konnten im Nachtrag übrigens 5600 Euro aus dem Verkauf der Hehlener VEV-Anteile verbucht werden. Die Veräußerung hatte Hehlens Rat im Sommer vergangenen Jahres beschlossen.

In den neuen Haushalt werden 15 000 Euro übertragen, die eigentlich schon im Vorjahr verbaut werden sollten: Für die Erweiterung der Garage für Gemeindefahrzeuge und -maschinen wird in diesem Jahr die Baugenehmigung vorliegen.

Noch ungewiss ist die Antwort auf die Frage, ob beantragte Fördermittel aus dem Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ 2015 fließen werden. Aus diesem Topf sollten eigentlich Kofinanzierungsmittel für die Sanierung des Turnhallen-Fußbodens und für den Geländerbau an der Schulstraße und an Wasserweg fließen.



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