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9. Münchhausen Classic lockt Old- und Youngtimer-Fans ins Weserbergland

Alte Schätzchen auf Tour

BODENWERDER. An diesem Wochenende wird viel geboten in der Region. Die einen freuen sich bereits darauf, am kommenden Sonntag, 11. Juni, beim Felgenfest zwischen Rinteln und Bodenwerder in die Pedale zu treten, die anderen genießen die schöne Landschaft lieber motorisiert. Denn ebenfalls am Sonntag werden einige Old- und Youngtimer-Fans durch das Weserbergland fahren – der Motor-Sport-Club Bodenwerder im ADAC veranstaltet seine 9. Münchhausen Classic mit Start und Ziel in Buchhagen.

veröffentlicht am 07.06.2017 um 20:41 Uhr

Foto: pixabay
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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„Anmeldungen gibt es für 67 Fahrzeuge mit gut über 130 Personen“, sagt der erste Vorsitzende des MSC Bodenwerder, Horst Kohlenberg. Die Teilnehmer kommen aus der näheren Gegend oder auch weiter weg, wie beispielsweise dem Ruhrgebiet oder Berlin. Ihre Autos reichen von gut zurechtgemachter Massenware, wie dem VW Käfer aus den 1970er Jahren über den Ford Mustang aus den 60ern, den Opel Manta aus den 70ern bis hin zu „jüngeren“ Modellen, wie dem Mercedes SL 500 aus den 1990ern.

Die terminliche Überschneidung mit dem Felgenfest in diesem Jahr war Zufall, heißt es von Kohlenberg. Der Termin für die Münchhausen Classic habe schon länger festgestanden. Die Strecke für die Autos sei aber so gelegt, dass es keine Überschneidungen mit dem Felgenfest gibt. Für die An- und Abfahrt der Teilnehmer könnte es allerdings problematischer werden, schätzt der MSC-Vorsitzende. „Für die Veranstaltung selbst ist das nicht so gewichtig.“

Die Teilnehmer können wählen, ob sie eher die sportliche Variante der Strecke fahren wollen, lieber die touristische oder sich auf Einsteiger-Niveau sehen. Je nachdem, wie hoch der Anspruch ist, oder ob die Old- und Youngtimer-Freunde etwas mehr Zeit haben wollen, die Landschaft zu genießen. „Manche wollen gefordert werden, andere nur mitfahren“, sagt Kohlenberg.

Wie die Route allerdings aussieht, wissen die Fahrer noch nicht. Das erfahren sie erst am Sonntagmorgen. Hauptsächlich soll es durch die Kreise Holzminden, Höxter und Hameln gehen.

Wer die Autos gezielt bewundern möchte, hat dazu aber trotzdem Gelegenheit. Interessierte können die Wagen am Start ab zirka 7.30 Uhr bei der Gastronomie Mittendorf in Buchhagen in Augenschein nehmen, bei der Mittagspause ab etwa 12.30 Uhr und nach Beendigung der Ausfahrt ab 16.30 Uhr.

Manche wollen gefordert werden, andere nur mitfahren.

Horst Kohlenberg, Erster Vorsitzender des Motor-Sport-Clubs Bodenwerder

Bei der Veranstaltung kommt es nicht darauf an, Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen, sondern es ist mehr wie eine Schnitzeljagd mit dem Auto. Gefahren wird nach einem Bordbuch, in dem die Strecke auf vielfältige Weise beschrieben ist. Die Hinweise können aus Kreuzungszeichen (Angabe der Entfernung der zu fahrenden Strecke zwischen Kreuzungen oder Abfahrten) sowie Pfeilen oder Punkten in einer Straßenkarte bestehen, die nach vorgegebener Reihenfolge anzufahren sind. Auf der Strecke sind Kontrollstellen verteilt, an denen die Teilnehmer beim Passieren Stempel bekommen. Weiterhin sind Orientierungskontrollen eingerichtet, das sind mit Nummern versehene Schilder, die am Fahrbahnrand aufgestellt sind. Auch diese Nummern sind von den Teilnehmern in ihre Bordkarte in der Reihenfolge der Anfahrt einzutragen.

Das Teilnehmerteam besteht mindestens aus einem Fahrer und einem Beifahrer. Der Beifahrer ist für die Lösung der Orientierungsaufgaben und das Finden der richtigen Streckenführung zuständig. Der Fahrer ist gefordert, wenn es um die Sollzeitprüfungen geht, in denen eine vorgegebene Strecke in einer bestimmten Zeit zurückgelegt werden muss. Die Teams sind in Baujahrs-Klassen untergliedert. Gewonnen hat, wer mit den geringsten Strafpunkten die zu befahrende Strecke zurückgelegt hat. Die Sieger in ihren Klassen und der Gesamtsieger erhalten jeweils einen Pokal.

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