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Samtgemeinde testet für vier Wochen Elektroauto der Westfalen Weser Energie-Gruppe

Alltagstauglich oder nicht?

BODENWERDER. Die Mitarbeiter der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle sind zurzeit elektrisch unterwegs. Die Westfalen Weser Energie-Gruppe hat der Verwaltung eines ihrer Elektroautos, einen E-Golf, für eine vierwöchige Testphase zur Verfügung gestellt

veröffentlicht am 12.10.2017 um 12:55 Uhr
aktualisiert am 12.10.2017 um 19:52 Uhr

Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke beim ersten Tanken unter den kritischen Blicken von Hans-Joachim Lott und Leonie Riekschnietz. Foto: kb
Beißner

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Karin Beißner Reporterin
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Die Fachwelt ist sich einig, dass Elektroautos umwelt- und verkehrspolitisch sinnvoll sind. Aber die Entwicklung kommt nur langsam in Fahrt. „Dabei haben Elektroautos eine ganze Menge Vorteile gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen“, meint Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz. „Neben dem emissionsfreien Fahren in der Stadt und dem geringen Wartungsaufwand, machen E-Autos auch einfach Spaß beim Fahren.“ Das können die Mitarbeiter der Samtgemeinde demnächst selbst ausprobieren.

Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke nahm zusammen mit Hans-Joachim Lott den E-Wagen auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Empfang. In der Samtgemeinde soll der E-Golf, der eine Reichweite von etwa 140 Kilometer hat, auf seine Tauglichkeit getestet werden. Die Frage ist: Wieviel Energie wurde getankt und welche Kilometerleistung steht dem gegenüber?

„Wir haben schon seit einiger Zeit die Säule hier, an der getankt werden kann, aber wir haben bislang keine Erfahrungswerte, wie das eigentlich im Alltag funktioniert“, meint Tanya Warnecke. „Das können wir nun in den nächsten vier Wochen ausprobieren.“ Mit dem Tanken fing sie schon mal an und koppelte das Auto an die Elektro-Ladesäule. Eine App auf dem Handy regelt die Energieaufnahme und schickt am Monatsende die Rechnung. So wie die Samtgemeindebürgermeisterin von Leonie Riekschnietz in den Gebrauch des Wagens eingeführt wurde, muss jeder Mitarbeiter dann von der Chefin belehrt werden, bevor er sich ans Steuer setzen darf. Nach der Testphase kann die Samtgemeinde dann später aufgrund der Datenbasis entscheiden, ob sie ein eigenes Elektroauto anschaffen möchte, um so zum umweltbewussten Fahren beizutragen.

Der E-Golf hat eine Reichweite von etwa 140 Kilometer. Nun gilt es Erfahrungswerte zu sammeln, wie Tanya Warnecke (r.) sagt. Foto: kb
  • Der E-Golf hat eine Reichweite von etwa 140 Kilometer. Nun gilt es Erfahrungswerte zu sammeln, wie Tanya Warnecke (r.) sagt. Foto: kb

In dem Zusammenhang bittet Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke, die beiden Parkplätze neben der Tanksäule, die mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet sind, generell freizuhalten, damit der neue E-Golf und andere Elektroautos jederzeit an die für sie nötige Energie kommen können.

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