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„Alles läuft ruhig und reibungslos ab“

Rühle (rbo). Kurz vor 19 Uhr heulen die Sirenen und piepsen die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren des Stützpunkt Bodenwerder. Ein Passant meldet über die Notrufnummer 112, dass Qualmwolken aus dem alten Schulgebäude in der Nähe der Rühler Kirche dringen. Da nur Rauch aus dem Gebäude im Kirchweg gemeldet wird, löst die Leitstelle „Feuer 1“ aus, die Meldung für eine unklare Rauchentwicklung im Gebäude.

veröffentlicht am 25.11.2010 um 11:37 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:21 Uhr

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Rühle (rbo). Kurz vor 19 Uhr heulen die Sirenen und piepsen die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren des Stützpunkt Bodenwerder. Ein Passant meldet über die Notrufnummer 112, dass Qualmwolken aus dem alten Schulgebäude in der Nähe der Rühler Kirche dringen. Da nur Rauch aus dem Gebäude im Kirchweg gemeldet wird, löst die Leitstelle „Feuer 1“ aus, die Meldung für eine unklare Rauchentwicklung im Gebäude.
Binnen weniger Minuten haben die ersten Rühler Feuerwehrleute am Gerätehaus ihr Fahrzeug besetzt und sind zum Einsatzort unterwegs. Vor genau drei Wochen erst hatten sie so eine Meldung bekommen. Damals war es ein Ernsteinsatz im Gebäude neben ihrer Feuerwache gewesen, wo nach einer Verpuffung in der Heizungsanlage Qualm gemeldet worden war. Deshalb gibt es bei den Feuerwehrleuten auch keinen Zweifel, dass sie einen realen Einsatz vor sich haben. Doch es handelt sich um eine Übung.

„Alles läuft ruhig und reibungslos ab“, bestätigt Samtgemeindedirektor Joachim Lienig, der sich ein Bild von dem Ausbildungsstand der 41 eingesetzten Feuerwehrleute macht. Auch die beiden Polizei-Oberkommissare Henning Dörries und Hartmut Twele beobachten den Einsatz und schauen sich die Absicherung und Verkehrsregelung an. Denn für die Übung war die Straße „Am Breitenstein“ einseitig gesperrt.
Bei der anschließenden Nachbesprechung am Rühler Feuerwehrgerätehaus stellte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Ralf Knocke den guten Ausbildungsstand fest. Kleine Fehler, wie die Verwechslung zwischen der Einsatzleitung und dem Einsatzleiter oder das An- und Abmelden bei der Atemschutzüberwachung, müssten in Zukunft noch abgestellt werden. „Aber dafür üben wir ja“, sagt Knocke. Auch Kreisbrandmeister Hans-Hermann Brandt hat nichts zu bemängeln. „Ging recht fix und ist ordentlich abgelaufen“, meint er zufrieden.

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