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Lichtenhäger Wehr hält ihre Hauptversammlung ab

„Achten Sie auf Ihre Seelen“

Lichtenhagen. Die Versammlung hatte sich erhoben und schmetterte ein kraftvolles „Gut Wehr! Gut Wehr! Gut Wehr!“ in den Saal des „Schneiderhofes“. Mit vergnügtem Lächeln nahm Willi Hamann die eindrucksvolle Ehrung entgegen: Hatte ihn doch soeben der stellvertretende Kreisbrandmeister Wolfgang Brandt für fünf Jahrzehnte Feuerwehrdienst mit dem Abzeichen und der Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Auch Andreas Brinkmann stand auf der Ehrungsliste von Ortsbrandmeisterin Doris Nabrotzky, er wird seine Würdigung für 25 Jahre aktiven Dienst bei anderer Gelegenheit entgegennehmen.

veröffentlicht am 21.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

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In ihrem Bericht verwies die Wehrchefin auf zwei Brandeinsätze in Glesse und Ottenstein, wo neun Kräfte aus Lichtenhagen bei der Bergung eines implodierten Fernsehers aus einer Dachgeschosswohnung für Beleuchtung und Verkehrssicherung zuständig waren. Bei der Alarmübung in Vahlbruch sorgten die Lichtenhagener für den „Krankentransport“ zur „Verletztensammelstelle“.

Doris Nabrotzky erinnerte an reguläre Dienste in Theorie und Praxis und an eine zeitweise problematische Wasserversorgung im Bereich Rödebusch, die im Rahmen einer Übung aufgefallen war. Man leistete Unterstützung beim Befüllen des Freibad-Beckens, war beim Rapsblütenfest ebenso präsent wie bei Feuerwehr- oder Dorffesten in der Nachbarschaft.

Als Anerkennung für besonderen Diensteifer oder vorbildliches Engagement erhielten Andreas Begemann, Mario Tresca, Dennis Siegmann, Jugendfeuerwehrwart Hendrik Strohmeyer und Albert Meyer ein kleines Präsent.

Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung nach Lichtenhagen gefolgt: unter anderem der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Winfried Hoch, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jürgen Lange, die Landes- und Kreisfrauensprecherin Karla Langfinger, Ehrengemeindebrandmeister Horst Niemeier und Polizeihauptkommissar Hartmut Freyer von der Polizei Bodenwerder. Er bezeichnete Feuerwehr und Polizei als „zwei Seiten einer Medaille, geprägt für die Bürger“. Beide Seiten seien gekennzeichnet durch Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Hilfsbereitschaft und Verschwiegenheit, würden sich gegenseitig vertrauensvoll unterstützen. „Umso unverständlicher ist es, dass insbesondere immer mehr junge Menschen den Uniformträgern mit Respektlosigkeit begegnen.“ Freyer ermunterte die Einsatzkräfte, bei persönlich erlebter Gewalt oder belastenden Erlebnissen rund um Einsatzgeschehnisse die speziell ausgebildeten Notfallseelsorger zu kontaktieren. „Achten Sie auf Ihre Seelen“, so sein eindringlicher Appell. saw



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