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Rat Ottenstein beschwert sich erneut über Zustand der Landesstraßen 428 und 586

Absackungen und Spurrillen

veröffentlicht am 16.09.2016 um 20:51 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:25 Uhr

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OTTENSTEIN. Der Zustandder Landesstraßen 428 und 586, die Ottenstein und Hehlen verbinden, war erneut Gegenstand der öffentlichen Gemeinderatssitzung des Fleckens Ottenstein. Bereits mehrfach waren Beschwerden über die Straße, die die Hochebene mit dem Wesertal verbindet und für Ottenstein einen wichtigen Verbindungsweg für Berufspendler darstellt, laut geworden. Ratsherr Andreas Siegmann (CDU) sprach in der jüngsten Debatte über den Straßenzustand, sogar von einer „Hinhaltetaktik der Straßenbaubehörde“.

Bereits in der Ottensteiner Juni-Ratssitzung hatte sich der Fleckenrat öffentlich mit dem Zustand der Straße beschäftigt. Diese weist in einigen Abschnitten seitliche Absackungen und Spurrillen von bis zu zehn Zentimetern Tiefe auf. Selbst bei mittlerer Geschwindigkeit ist in diesen Bereichen – vor allem bei Eis und Schnee – ein Abdriften der Fahrzeuge nur schwer zu verhindern. Verkehrsteilnehmer fahren deshalb sehr oft in der Mitte der Fahrbahn; und das kann – besonders in Kurvenbereichen – bei Gegenverkehr häufig zu gefährlichen Situationen führen.

Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner hat deshalb jetzt erneut – übrigens zum dritten Mal – an den Leiter der Dienststelle Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Markus Brockmann, geschrieben. In seinem Beschwerdebrief weist Weiner die Straßenbaubehörde darauf hin, dass in der Ottensteiner Bevölkerung das Argument, dass kein Geld für eine Sanierung da sei, nicht mehr akzeptiert werde. Durch die lange Sperrung der Ortsdurchfahrt Lüntorf seien die L 428 und 586 lange Zeit Umleitungsstrecke für den gesamten Schwerlastverkehr von der Ottensteiner Hochebene Richtung Hehlen gewesen. In dieser Zeit habe es maßgebliche Absackungen gegeben. Weiner: „Nach Auffassung des Gemeinderates ist die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht mehr gewährleistet.“

Markus Brockmann hat Ottensteins Gemeinderat aber mittlerweile wissen lassen, dass bei der Behörde ein Sanierungsstau aufgelaufen sei, der nach Prioritäten abgebaut werden müsse. Der Fachmann betont: „Auch aus unserer Sicht ist unstrittig ein Sanierungsbedarf vorhanden.“ Doch könne er derzeit keine konkrete Sanierungszusage machen.joa



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