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Info-Stand in Bodenwerder

Abfallwirtschafter trommeln gegen die Privatisierung

Bodenwerder/Holzminden (dy). Am Sonntag, 7. Juni, wird neben der Europawahl auch der Bürgerentscheid zum Thema Teilprivatisierung der Abfallwirtschaft Holzminden durchgeführt. Mit einem Info-Stand haben Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Holzminden den gestrigen Markttag genutzt, die Menschen in Bodenwerder – danach noch in Stadtoldendorf – darüber zu informieren.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

Mitarbeiter der Abfallwirtschaft informieren auf dem Wochenmarkt
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„Erst wenn mehr als 15 640 wahlberechtigte Einwohner des Landkreises mit ihrem Kreuz ,Ja‘ zur Abfallwirtschaft sagen, besteht die reale Möglichkeit, eine Teilprivatisierung abzuwenden“, erläutert Markus Schwannecke. Alle Wahlberechtigten ab 16 Jahre haben vom Kreiswahlleiter einen Brief zum Bürgerentscheid bekommen. „Erst wenn alle mit diesem Brief und einem gültigen Personaldokument in ihr jeweiliges Wahllokal gehen, den Wahlschein verlangen und mit ,Ja‘ stimmen, haben wir eine Chance“, machen die Mitarbeiter deutlich. „Sollten nicht genügend Stimmen zusammenkommen, dann kann in der Woche nach der Wahl mit der Ausschreibung der Untersuchung begonnen werden“, weist Silvia Storll auf die Entscheidung der jüngsten Kreistagssitzung hin.

Wer nicht in seinem Wahlbezirk am 7. Juni wählen kann, der kann die Abstimmungsbenachrichtigung ausgefüllt an den Landkreis Holzminden schicken und erhält dann einen Stimmschein für den gewünschten Wahlkreis im Landkreis. Briefwahlen sind – anders als bei der Europawahl – in diesem Falle nicht möglich.

Am heutigen Samstag werden die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft in Holzminden mit ihren Info-Ständen präsent sein, um die Menschen noch einmal für den Bürgerentscheid zu sensibilisieren. „Mit einem ,Ja‘ zur Abfallwirtschaft erhalten Sie den Abfallwirtschaftsbetrieb in öffentlicher Hand“, macht Achim Merker deutlich.

Den Bürgerentscheid ermöglicht haben im Vorfeld mehr als 11 000 Menschen im Landkreis, die mit ihrer Unterschrift das Bürgerbegehren unterstützt hatten. Auch für Wähler zum Bürgerentscheid gilt, dass sie sich am Wahltag auf kleine Behinderungen einstellen müssen, da an dem Sonntag die Straßen vorwiegend den Radlern gehören.

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