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Straßensanierung beginnt am Mittwoch, 14. November

490 000 Euro für knapp drei Kilometer

OTTENSTEIN. Bald eine halbe Million Euro soll sie kosten, die Sanierung eines 2,9 Kilometer langen Stücks der Straße zwischen Sievershagen und Ottenstein. Was in den Ohren eines Otto Normalverbrauchers nach einem ordentlichen Batzen klingt, sei für die Straßensanierungsarbeiten aber kein überraschender Preis, sagt Markus Brockmann, der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln.

veröffentlicht am 06.11.2018 um 17:06 Uhr
aktualisiert am 06.11.2018 um 18:00 Uhr

Die L 586 bei Ottenstein ist in einem schlechten Zustand. Foto: wfx
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Mit etwa 150 000 Euro pro Kilometer müsse man rechnen. Die Baukosten sollen in diesem Abschnitt bei 490 000 Euro liegen. Da es sich bei der Strecke um eine Landesstraße handelt, wird die Rechnung vom Land Niedersachsen beglichen.

Bei den Arbeiten sollen Trag- und Deckschicht der Straße erneuert werden. Außerdem werde mit neuen Schutzplanken am Fahrbahnrand die Verkehrssicherheit auf der Strecke erhöht. In einigen Bereichen soll es zu Unfällen gekommen sein, sagt Brockmann. Zwar sei dort kein Unfallschwerpunkt, „aber wenn wir dran gehen, eine Straße zu sanieren, wird alles an den Stand der Technik angepasst“. Hauptsächlich sei es der Straßenabschnitt im Wald, der mit neuen Schutzplanken versehen werde.

Die Baustelle soll am kommenden Mittwoch, 14. November, eingerichtet werden. Ab diesem Zeitpunkt ist die Strecke für den Verkehr voll gesperrt. Die Arbeiten sollen bis etwa Mitte Dezember dauern. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von unter acht Metern ist dies nur unter Vollsperrung möglich. Der Verkehr in Richtung Ottenstein wird ab der Sievershagener Mühle zunächst in Richtung Lichtenhagen umgeleitet, bevor er wieder nach Ottenstein geführt wird.

Das zweite Stück der L 586, dass eine Sanierung dringend nötig hat, ist der Abschnitt zwischen der Sievershagener Mühle und Hehlen. Dieser soll dann im kommenden Jahr angegangen werden. Da der Wasserverband Ithbörde an der L 586 Transportleitungen erneuern will, sollen bei der Sanierung der Straße positive Wechselwirkungen genutzt werden.

Auf der anderen Seite der Hochebene – der Bundesstraße 83 bei Steinmühle – ist aktuell noch nichts von Arbeiten zu sehen. Laut Brockmann haben interessierte Firmen bis kommenden Dienstag Zeit, ihre Angebote für die Hangsicherung abzugeben. Noch in diesem Jahr soll es mit den Arbeiten losgehen, meint der Chef der Verkehrsbehörde. Er rechnet mit einem Start Anfang Dezember. Wenn das Wetter im Winter umschlage, könnten die Arbeiten zwar zeitweise unterbrochen werden, aber „wenn wir einen Durchschnittswinter haben, werden wir wenig Unterbrechungen haben“, meint Brockmann. An der B 83 muss die benachbarte Steinwand aufgrund drohender Lebensgefahr durch herabfallende Felsen gesichert werden. Dafür wird eine qualifizierte Fachfirma gesucht. Bereits seit einigen Monaten ist die Straße gesperrt.



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