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Der Rat in Heyen beschließt den Haushalt für das laufende Jahr

224 000 Euro für Esperder Straße

Heyen (saw). Fürs laufende Jahr plant Heyen mehrere Maßnahmen zur Dorferneuerung sowie den Ausbau von Feldwegen für rund 360 000 Euro. Mitfinanziert werden die Projekte aus Mitteln der Dorferneuerung, über das Förderprogramm „Zuwendungen zur integierten ländlichen Entwicklung“ sowie über Zahlungen der Anlieger. Annähernd 150 000 Euro fließen aus dem Etat der Nordkreis-Gemeinde.

veröffentlicht am 05.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

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Wie Bürgermeister Michael Zieseniß während der jüngsten Ratssitzung ausführte, wurde das Geld der Rücklage entnommen (146 000 Euro), beziehungsweise handelt es sich um eine Zuweisung der Samtgemeinde (4000 Euro).

Die Kosten für den Ausbau der Esperder Straße sind mit 224 000 Euro in den Etat eingestellt; hier fließen 95 000 Euro an Dorferneuerungsmitteln, übernehmen Kommune und Anlieger je 65 000 Euro. Der Ausbau des Bürgersteigs Dasper Straße schlägt mit 36 000 Euro zubuche, hier teilen sich Gemeinde und Grundeigentümer die Kosten.

Friedhofswege werden

mit Schotter versehen

Beim Ausbau des Dorfmittelpunktes „Thieplatz“ (30 000 Euro) sind der Gemeinde bis zur Klärung rechtlicher Fragen die Hände gebunden. Mit einer Schottertragdecke werden die Feldwege unterhalb des Friedhofes sowie am Ortsausgang Richtung Esperde versehen. Diese Infrastrukturmaßnahme wird rund 33 000 Euro kosten, wobei „Zuwendungen zur integierten ländlichen Entwicklung“ in Höhe von 13 700 Euro in Aussicht gestellt sind.

Dem Vermögensetat mit 370 000 Euro steht der Verwaltungsetat mit 235 000 Euro gegenüber. „Wichtigste Basis für den finanziellen Handlungsrahmen sind die Steuereinnahmen. Mit 204 800 Euro bewegt sich der Ansatz in etwa auf Vorjahresniveau“, erläuterte der Bürgermeister. Während die an die Samtgemeinde zu zahlende Umlage mit 51 000 Euro nahezu unverändert ist, „müssen wir bei der Kreisumlage eine Erhöhung von fast zehn Prozent verkraften“, so Zieseniß. Damit werden 107 000 Euro fällig (2008 waren es 98 400 Euro).

Rückläufig sind auch die Einnahmen aus der e.on-Konzessionsabgabe, sodass Heyen Einnahmen von rund 58 000 Euro zur Verfügung stehen. In die Verwaltung fließen rund 12 000 Euro, in die Kindertagespflege etwa 11 000 Euro. Für die Erhaltung von Straßen, Wegen und Plätzen sind gut 23 000 Euro etatisiert, für die Pflege von Sportstätten und Grünanlagen 5500 Euro. Der Rat nahm den Haushalt 2009 einstimmig an.

Den Ausbau der Esperder Straße lässt sich die Gemeinde Heyen 224 000 Euro kosten.

Foto: saw

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