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Bis zum voraussichtlichen Starttermin des Bürgerbusses am 1. April 2016 steht dem Verein noch viel Arbeit bevor

Weiterer Fahrplan steht

Bad Münder. Während die ersten Fahrer des Bürgerbusses schon erfolgreich den Medizincheck hinter sich gebracht haben, ist der Vorstand des Vereins mit den Antragsformalitäten beschäftigt. Zwar habe man keinerlei Bedenken, dass diese negativ beschieden würden, Zeit koste das Verfahren jedoch allemal. Als „seriöse Planungsgrundlage“ für den Start sieht Vorsitzender Hubertus Wöllenstein den 1. April 2016.

veröffentlicht am 29.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:25 Uhr

Autor:

Mira Colic
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Erster Schritt ist nun der Antrag zur Genehmigung einer Linienkonzession. „Diese bildet die Grundlage zur Gewährung der Fördermittel für die Anschaffung des Busses“, erklärt Wöllenstein, der von einer Bearbeitungszeit von vier bis acht Wochen ausgeht. Erst wenn die Bewilligung vorliegt, kann der Bus, ein T5-Volkswagen, bestellt werden. In Österreich werde dieser dann zum Niederflurbus umgebaut. Dabei gehen noch einmal sechs Monate ins Land.

In dieser Zeit werde man jedoch nicht untätig sein, betont Wöllenstein. Es gebe noch jede Menge zu tun. So werde man mit den mehr als 30 Fahrern den Fuhrpark der Öffis in Afferde besuchen und ein Fahrtraining organisieren. Es sei schließlich ein Unterschied, ob man mit seinem Privat-Pkw unterwegs ist oder mit einem Bus, in dem bis zu acht Fahrgäste sitzen. Und natürlich muss auch noch der Einsatzplan erstellt werden. Die Fahrer sollen in zwei Schichten eingesetzt werden. Die erste Fahrt soll morgens um 8.07 Uhr am Bahnhof beginnen. Die erste Schicht endet nach der letzten Station um 12.04 Uhr am Lug ins Land. Nach einer Mittagspause geht es dann um 13.52 Uhr an der Deister-Süntel-Klinik wieder los. Endstation, bitte alle aussteigen, heißt es dann um 18.04 Uhr – wieder am Lug ins Land. Rund 28 000 kommen so in einem Jahr zusammen; 113 Kilometer sind es an einem Tag. Die Verkehrsgesellschaft VHP, die das finanzielle Risiko trägt, hatte mindestens 20 000 Kilometer veranschlagt, damit sich der Bürgerbus rechnet. Der Verein stellt dann eine Monatsrechnung über die gefahrenen Kilometer aus und bekommt ein Kilometergeld von 0,67 Euro erstattet.

Den Vorstandsmitgliedern ist es sehr wichtig, dass das ehrenamtliche Engagement der Fahrer gewürdigt wird. Umso mehr freut sich Wöllenstein, dass die IG BCE die Mitglieder und alle Fahrer im Oktober zum Spanferkelessen mit Musik eingeladen hat. Die Fahrer sollen in den nächsten Monaten auch noch eingekleidet werden, einheitliche Hemden und Westen bekommen.

Und der Verein ist auf der Suche nach Werbepartnern. Der Bus soll nämlich als fahrende Litfaßsäule dienen und so seinen eigenen Betrieb fördern. „Wir haben schon mit Interessierten Gespräche geführt“, so Wöllenstein, der aus der Vermietung bis zu 5000 Euro im Jahr erwartet. Das Geld soll zum Beispiel für anfallende Reparaturen genutzt werden.



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