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Wache im Polizeikommissariat Bad Münder wird komplett erneuert / Erwartete Bauzeit: sechs Monate

Sanierung im laufenden Betrieb

BAD MÜNDER. Das Herzstück des Polizeikommissariats Bad Münder ist arg in die Jahre gekommen. Wohlwollend gesagt: Die Wache strahlt den Charme der 1970er Jahre aus. Jetzt haben umfangreiche Arbeiten zur Neugestaltung des zentralen Bereichs begonnen. Für rund ein halbes Jahr wird ein Teil des Kommissariats zur Baustelle.

veröffentlicht am 27.10.2017 um 06:00 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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BAD MÜNDER.„Das ist mit jeder Menge Baulärm verbunden“, macht Kommissariatsleiter Ulrich Mathies deutlich. Eine Belastung für seine Mitarbeiter und ihn, aber auch für die Besucher des Kommissariats. Und so bittet Matthies schon einmal vorab um Verständnis für den Fall, dass Presslufthämmer Gespräche schwieriger machen.

An den Arbeiten im laufenden Kommissariatsbetrieb führt, so Mathies, aber kein Weg vorbei. Alternativen wie eine Verlagerung der Wache in die Polizeistation Coppenbrügge oder den Umzug in einen Container auf dem Hof vor dem Gebäude wurden zwar geprüft, aber schnell wieder verworfen. Und so wurde Plan B umgesetzt: Der gesamte Wachbereich und der Streifendienst wurden für die Dauer der Arbeiten im Haus verteilt, die Baustelle in dem Gebäude, das bis in die 1970er Jahre hinein als Amtsgericht diente, abgetrennt. Der Aufwand dafür: erheblich.

Der Haupteingang wurde auf die Gebäuderückseite verlegt und ist nun über den Parkplatz erreichbar. Das Büro des Leiters Einsatz- und Streifendienst wurde zur Wache umfunktioniert, die gesamte Technik zur Koordination von Einsätzen verlegt. Die Geschäftsräume des Kommissariats fungieren als Büroräume für den Streifendienst, dessen stellvertretender Leiter Markus Schneeweiß koordiniert die Abläufe derzeit von einem Schreibtisch aus, der zusätzlich in ein kleines Büro geschoben wurde. Im Kriminalermittlungsdienst rückten die Kollegen zusammen, um Platz für ein provisorisches Geschäftszimmer zu machen. Die aktuellen Verhältnisse an der Angerstraße: überaus beengt. Doch Mathies und seine Mitarbeiter hält die Aussicht auf eine moderne und funktionale Gestaltung der künftigen Wache bei Laune. Entworfen wird die vom Staatlichen Baumanagement, das damit nach Bad Pyrmont, Holzminden und Hameln die vorerst letzte größere Baumaßnahme an Polizeigebäuden im Bereich der Polizeiinspektion in Angriff nimmt. Geplant wird eine zweckmäßige Gestaltung mit entsprechender Sicherheitstechnik, die sich deutlich bürgerfreundlicher als die bisherige Wache präsentieren soll. Beleuchtung und Belüftung hatten die Planer im Blick, eine neue Aufteilung der nachgeordneten Räume ist vorgesehen. Anregungen einer Arbeitsgruppe der Polizei flossen mit ein, darüber sind Mathies und Schneeweiß sehr froh.

Wegweiser durchs Gebäude – der Weg zur Wache ist deutlich markiert.
  • Wegweiser durchs Gebäude – der Weg zur Wache ist deutlich markiert.
Nur ein Provisorium: Die Wache ist in ein kleines Büro umgezogen, die Mitarbeiterplätze wurden auf andere Räume verteilt.
  • Nur ein Provisorium: Die Wache ist in ein kleines Büro umgezogen, die Mitarbeiterplätze wurden auf andere Räume verteilt.
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