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Rotary-Club sucht Sponsoren für QR-Tafeln an Bad Münders Attraktionen

Mit dem Handy auf Stadtrundgang

Bad Münder. Wenn alles nach Plan läuft, soll noch vor Weihnachten ein neues Projekt zum Leben erweckt werden, das Touristen, aber auch Einheimischen, die Attraktionen Bad Münders näher bringt. Der Rotary-Club möchte nach der erfolgreichen Umsetzung in Springe nun auch in der Kurstadt Tafeln mit QR-Codes an Sehenswürdigkeiten anbringen. Die Liste mit den möglichen Standorten steht – und erste Sponsoren haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

veröffentlicht am 08.09.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Mira Colic
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„Und mit den Geldgebern steht und fällt der Zeitplan“, erklärt Rotary-Past-Präsident Joachim Eilert. Die digitale Städtetour soll 14 Objekte umfassen, die mit den entsprechenden Codes ausgestattet werden sollen. Dazu gehören beispielsweise die Süntelbuche hinter dem Steinhof, der Söltjerbrunnen, das Rathaus und das Gradierwerk. Jede Tafel kostet rund 600 Euro. „Bisher haben wir etwa 2000 Euro eingesammelt“, sagt Eilert. Ende des Monats wolle man die Sponsorenakquise möglichst beendet haben. In den vergangenen Wochen seien dazu bereits viele Firmen und Selbstständige angesprochen worden, aber aufgrund der Urlaubs- und Ferienzeit hätten sich die Rückmeldungen verzögert, gibt sich Eilert optimistisch, dass die notwendige Summe für das Projekt zusammenkommt. Was viele Unternehmer locken wird: Neben den kulturhistorischen Informationen zu dem Objekt, das im besten Fall irgendeine Beziehung zu dem Sponsor hat, wird auch ein Link direkt auf die Homepage der Firma führen.

Die technischen Fragen seien indes alle geklärt und einen Namen habe die Homepage auch schon, „da sind wir also schon ein gutes Stück weiter“, so Eilert. Mit einem sogenannten QR-Code-Reader ausgestattet, erkennt das Mobiltelefon den Code auf den Schildern vor Ort – und öffnet eine eigens dafür entwickelte Seite, auf der Hinweise zur Geschichte, zu Fotos, Videos oder Audiodokumenten abrufbar sind. Und sogar die ersten Entwürfe für die erläuternden Texte seien bereits geschrieben. Das Redaktionsteam besteht aus Thomas Slappa von der GeTour, Historiker Klaus Vohn-Fortagne und Wirtschaftsförderin Anika John. „Vor dem offiziellen Start wird es eine 14-tägige Testphase geben“, so Eilert, der mit dem bisherigen Zuspruch des Projekts in Springe zufrieden ist.

Zu den potenziellen Sehenswürdigkeiten, die mit QR-Codes versehen werden sollen, gehören der Söltjerbrunnen (v. li.), das Rathaus sowie das Gradierwerk. col/jhr

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