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Stadt lässt zweiten Deisterallee-Abschnitt in Kaltbauweise sanieren

In wenigen Stunden zur neuen Decke

Bad Münder. Vollsperrung an der Deisterallee: Der Abschnitt zwischen Bundesstraße und Lug ins Land war gestern voll gesperrt – die Stadt ließ die Fahrbahn mit einer neuen Deckschicht versehen.

veröffentlicht am 07.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:07 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Für die Mitarbeiter der Firma AS Asphaltstraßensanierung aus Langwedel keine große Sache, für die Stadt hingegen schon: Der betroffene Abschnitt der Deisterallee stellt die zentrale Verbindung zwischen Stadt und Einrichtungen am Deisterhang dar, und zu den Einrichtungen gehören auch ein Krankenhaus und eine Rettungswache. Das Vermeiden einer langen Vollsperrung gehörte daher ebenso wie die Minimierung der Kosten für die dringend notwendige Fahrbahnsanierung zu den vorrangigen Zielen.

Die Entscheidung fiel auf eine Erneuerung durch eine dünne Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise. Für die Stadt ein Verfahren, mit dem bislang kaum eigene Erfahrungen gesammelt wurden. „Wir haben uns aber in Nachbarstädten Straßen angesehen, die auf diese Weise saniert wurden. Die Kollegen in Hameln verweisen auf positive Erfahrungen“, sagt Gerd Stracke von der Bauabteilung der Stadt. Und auch der aktuell gute Zustand des Abschnitts der Deisterallee zwischen Krankenhaus und Hospiz, den die Stadt im vergangenen Jahr in Kaltbauweise sanieren ließ, bekräftigte die Verantwortliche in ihrer Entscheidung. Der erwartete Nachteil der Methode: die Haltbarkeit soll geringer sein als beim bislang favorisierten „Heißeinbau“ mit entsprechenden Vorbereitungsarbeiten im Straßenbett. Acht bis zehn Jahre, so die Erwartung Strackes, müsste nach der Sanierung aber Ruhe sein, zumal der Unterbau der Straße in keinem schlechten Zustand sei.

Dieser Umstand war gestern auch für die Mitarbeiter der Firma AS hilfreich – ebenso wie das gute Wetter. Sie reinigten zunächst die Fahrbahn mit Hochdruck, mit 80 bis 150 bar wurde Wasser aufgespritzt und wieder abgesaugt. In einem ersten Schritt wurde dann mit einer Spezialmaschine, in der Mischgut, Bitumen und Zement zusammengeführt und vermengt wurden, Asphalt zum Ausgleich von Fahrbahnunebenheiten aufgebracht, dann folgte die eigentliche Deckschicht. Insgesamt 72 Tonnen Material brachten Otto Thyen und seine Kollegen in kurzer Zeit auf. Der Verkehr wurde während der Arbeiten über eine Nebenstrecke umgeleitet. Schon heute sollen die Einrichtungen am Deisterhang wieder über die sanierte Straße erreichbar sein.

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  • Vollsperrung: Für die Dauer der Arbeiten war ein Abschnitt der Deisterallee gesperrt, heute soll er wieder befahrbar sein.
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  • Vorher und nachher: Die Deckschicht schließt die Fahrbahn.
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Zweimal hoch, zweimal runter: Das Spezialfahrzeug ermöglicht eine schnelle Sanierung der maroden Fahrbahn.

jhr (4)



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