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Vorstand listet dringend notwendige Arbeiten auf / Schwarzdorn-Austausch wird teuer

Gradierwerk muss saniert werden

Bad Münder. Auf der Liste der vor Saisonbeginn zu erledigenden Arbeiten des Kur- und Verkehrsvereins steht sie ganz oben an: Sanierungsarbeiten am Gradierwerk im Kurpark. Vor rund 25 Jahren errichtete es der KKV und übergab es dann an die Stadt; inzwischen hat der ständige Kontakt mit Sole seine Spuren hinterlassen: Holzbohlen müssen ersetzt, Geländer und Bänke erneuert werden. Auch der Schwarzdorn, der für das feine Zerstäuben der Sole benötigt wird, zeigt deutliche Spuren jahrelangen Gebrauchs: Dicke Salzkrusten setzen die Bündel zu. Versuche, sie mit Hochdruckreinigern oder Feuerwehrschläuchen von ihrer salzigen Kruste zu befreien, brachten nicht den gewünschten Erfolg. „Es wird Zeit für einen kompletten Austausch des Schwarzdorns“, sagt KVV-Vorsitzender Dieter Kölle. Dass der notwendig werden wird, haben die KVV-Verantwortlichen schon länger auf ihrer Liste. Kölle hat sich informiert, wie andere Orte mit Gradierwerken mit dem Schwarzdorn-Austausch umgehen – alle acht bis zwölf Jahre wird dort komplett gewechselt. „So ein Austausch ist allerdings auch nicht günstig. Rund 20 000 Euro soll so etwas kosten“, weiß er. Viel Geld für die chronisch klamme Stadt, aber auch viel Geld für den KVV. „Wir sammeln bereits Spenden“, erklärt Kölle.

veröffentlicht am 20.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:40 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Wichtig ist ihm wie seinem Stellvertreter Hans-Werner Beisner, dass rechtzeitig vor dem Osterfest mit zahlreichen Besuchern im Kurpark die gröbsten Schäden behoben sind und sich das Gradierwerk wieder ansprechend präsentiert. „Schließlich kommen Besucher auch aus dem gesamten Landkreis wie auch aus der Region Hannover zu uns, um hier am Gradierwerk zu sitzen und die salzige Luft zu atmen. Sie wirkt besonders heilsam bei Atemwegserkrankungen“, erklärt Kölle. Die Kontrolle der Wanderschilder und die Reparaturen an der Musikmuschel, die Erneuerung von Bänken und die Pflege der Schilder an den münderschen Ortseingängen hat Beisner ebenfalls auf dem Zettel. „Es gibt noch eine ganze Menge zu tun, bevor wir die Saison in Bad Münder eröffnen können“, stellt der Vizechef fest.

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