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Bürgermeister Büttner kommende Woche in Hannover

Gespräche zum Solebad

Bad Münder. Wenn Bad Münders Politik derzeit – mal wieder – voller Neid nach Bad Pyrmont schaut, dann ist das durchaus verständlich: Für rund 13 Millionen Euro soll dort das Kurzentrum König-Luise-Bad für die kommenden 15 bis 20 Jahre zukunftssicher gemacht werden, der Sanierungsstart soll noch in diesem Jahr erfolgen. In Bad Münder ist derweil die Zukunft der zentralen Kureinrichtung, des Solebewegungsbades im Kurmittelhaus, nach wie vor offen.

veröffentlicht am 26.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 09:22 Uhr

Jens

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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In der kommenden Woche sollen die Gespräche zwischen Land und Stadt fortgesetzt werden. Arbeitsgespräche mit Vertretern von Referaten und der Stadtverwaltung, macht Bürgermeister Hartmut Büttner deutlich: „Die Einrichtung hat einen hohen Stellenwert für Bad Münder. Wir müssen nach einer Lösung suchen“, erklärt er. Für den 5. März sind die Gespräche terminiert, einen Tag später will Büttner dem Rat einen Sachstand geben.

In der aktuellen Diskussion um millionenschwere Investitionen in einen Grundschulstandort in Bad Münder taucht auch immer wieder die Frage auf, ob Bad Münder trotz Schulsanierung überhaupt Geld in eine Sanierung des Bades stecken kann. Büttner erklärt dazu, dass in der Verwaltung sehr wohl Überlegungen angestellt werden, wie ein kommunaler Eigenanteil an Sanierungskosten sichergestellt werden könne. Klar ist jedoch: Ohne Hilfe von außen wird eine Sanierung nicht gelingen.

In Auftrag gegeben ist zwischenzeitlich auch ein Gutachten zur Beurteilung der Baukonstruktion. Insbesondere die Standsicherheit soll untersucht werden. Eingebunden hat die Stadt gleich mehrere Beteiligte in die Auswahl eines Gutachter-Büros: Der Landkreis wurde ebenso wie die Awo Gesundheitsdienste mit ihrer Tochter, der Präventions- und Rehabilitationsgesellschaft als Pächterin des Solebewegungsbades, und das Statik-Büro Schlesinger einbezogen, um das Fachbüro Dr. -Ing. Meihorst und Partner auszuwählen.

Das Büro hatte nach erster Befassung mit der Situation erklärt, ein Gutachten kurzfristig erstellen zu können. In Auftrag gegeben hat die Stadt die Sichtung der Altunterlagen, die Feststellung der derzeitigen Situation, eine Bewertung hinsichtlich der Standsicherheit und einen Ergebnisbericht, in dem sich die Entwicklung der baulichen Substanz in den vergangenen 20 Jahren und die Bewertung der Standsicherheit mit einer vorläufigen Einschätzung der möglichen Sanierung mit „groben Kostenaussagen“ finden sollen.

Büttner erwartet einen Zwischenbericht Anfang April. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch das weitere Vorgehen thematisiert – zentrale Frage dabei wird sein, ob die Stadt die Anfang November vergangenen Jahres angeordnete Sperrung des Bades wieder aufheben kann.



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