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Kirchengemeinde stellt zum Empfang Neubau-Vorhaben vor / Bauvolumen rund 1,2 Millionen Euro

Das Petri-Pauli-Haus wird geplant

Bad Münder. Mit größeren Projekten kennen sie sich aus in der Petri-Pauli-Gemeinde – nach dem Kraftakt Kirchturmsanierung soll nun das nächste Bauvorhaben gestemmt werden: der Neubau eines Gemeindehauses.

veröffentlicht am 30.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Vorgestellt werden sollen Details der Planung und der Anstrengungen, die die 4000 Glieder starke Gemeinde zur Umsetzung unternehmen will, zum Neujahrsempfang am Sonntag, 4. Januar. Der Empfang findet noch im alten Gemeindehaus statt, das durch den Neubau ersetzt werden soll. Rund 1,2 Millionen Euro, so die ersten Kostenschätzungen, wird das neue Gemeindehaus kosten.

Trotz dieser hohen Summe sind Vertreter der Gemeinde überzeugt, dass sich die Investition langfristig auszahlen wird. Das bisherige Gemeindehaus wurde immer wieder umgebaut, Teile stammen aus den 1970er Jahren, andere sind deutlich älter. „Damals war das Bewusstsein für Energiefragen noch ein ganz anderes“, sagt Pastor Dietmar Adler. Außerdem sei die Bausubstanz so stark sanierungsbedürftig, dass sich Investitionen in die alte Substanz nicht mehr lohnen würden. „Wir bewegen das Thema ja schon seit geraumer Zeit, haben lange nach einer Lösung gesucht. Letztlich haben uns die Experten vom Amt für Bau- und Kunstpflege aber sehr deutlich gemacht, dass das Gebäude mit dem Flachdach schlicht hin ist“, sagt Margret Luther, Vorsitzende des Kirchenvorstandes und als Bauingenieurin vom Fach.

In den 1970er Jahren war aber auch die Größe der Gemeinde eine andere – und an der orientieren sich die Zuschüsse, die der Kirchenkreis für den Unterhalt des Gemeindehauses zahlt. „Nicht, dass wir das Gemeindehaus in der bisherigen Größe nicht füllen könnten, aber wir müssen die Raumfläche reduzieren“, erklärt Adler. Bisher werden auch für die Gemeinde nur begrenzt nutzbare Räume im Pfarrhaus voll auf die zur Verfügung stehende Fläche angerechnet. Das neue Gebäude soll sich an das Pfarrhaus anschließen und dadurch noch vielfältiger nutzbar sein. Die ersten Entwürfe, die Architekten des Amtes für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche gezeichnet haben, sehen ein durch und durch barrierefreies Gebäude vor. Es soll zweckmäßig, aber doch architektonisch ansprechend werden, so die bisherige Vorgabe der Gemeinde. Herzstück des neuen Gebäudes wird ein großer Gemeindesaal werden. In den ersten Plänen ist ein rund 90 Quadratmeter großer Saal vorgesehen, der bei Bedarf durch Hinzunahme eines angrenzenden Gruppenraumes um 30 Quadratmeter vergrößert werden kann. Großer Wert wird auf das Energiekonzept des neuen Gebäudes gelegt. Möglichst umweltverträglich, möglich ressourcenschonend, lautet der Plan. Von den bislang ermittelten Baukosten für das „Petri-Pauli-Haus“ wird die Gemeinde einen Eigenanteil in Höhe von rund 600 000 Euro tragen müssen. Das Geld soll insbesondere durch Spenden gesammelt werden. Anträge zur Bezuschussung sind bereits an die Landeskirche und den Kirchenkreis übermittelt worden.

Verkaufen will die Gemeinde den älteren Teil des Gemeindehauses, der sich vom Rest des Gebäudes abkoppeln lässt. Der Verkaufserlös soll in den Neubau investiert werden.



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