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Stundenlanger Löscheinsatz / Gasflasche im Feuer entdeckt

Brandstifter zündet Gartenhaus an

Bad Münder. Sie hatten in Hameln für das Drachenbootrennen trainiert, waren am Dienstagabend auf der Rückfahrt nach Bad Münder, als sie gegen 21.30 Uhr von Hachmühlen aus in der Ferne Rauch aufsteigen sahen. Die Freiwilligen hatten gerade ihr Feuerwehrhaus erreicht, da schlugen auch schon die Pieper an. Zunächst hieß es, an der Georgstraße brenne Unrat. Diese Meldung entpuppte sich jedoch als falsch: Auf einem Kleingartengelände stand ein größeres Gartenhaus mit Veranda in Flammen – das Feuer fraß sich bereits durch das Dach. Sofort wurde mit Wasser gelöscht, doch das fünf mal zehn Meter große Holzhaus ist mit Trapezblechen beplankt. Dahinter befanden sich Glutnester – zwischen Brettern, Dämmwolle und Styropor. „Wir mussten die Bleche zum Teil abschrauben oder aufsägen, um die Brandnester bekämpfen zu können“, berichtet Ortsbrandmeister Uwe Behrendt.

veröffentlicht am 17.06.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:05 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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In dem brennenden Gebäude stand eine Gasflasche. Freiwillige brachten den Stahlbehälter ins Freie und kühlten ihn mit Wasser. Behrendt ließ später Sirenenalarm für Bad Münder auslösen, weil dringend weitere Helfer benötigt wurden. Am Ende waren 50 Feuerwehrleute – teilweise ausgerüstet mit schwerem Atemschutz – im Einsatz. Die Löscharbeiten zogen sich bis nach Mitternacht hin.

Gestern suchten Brandursachenermittler des Polizeikommissariats Bad Münder nach Spuren. Die Experten stellten fest, dass im Außenbereich an zwei Stellen Feuer gelegt wurde. „Wir ermitteln deshalb wegen Brandstiftung“, sagte Kriminalhauptkommissar Jürgen Keller im Gespräch mit unserer Zeitung. Drei Personen seien bereits von der Polizei überprüft worden. „Die von uns Befragten haben jedoch nachweislich nichts mit dem Feuer zu tun“, stellt Keller klar.

Die Ermittler suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Das Hinweis-Telefon hat die Nummer 05042/93310. Der Schaden wird auf 10 000 Euro geschätzt.



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