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Britische Gruppe campiert mit 15 Wohnwagen im Gewerbegebiet Rascher Ort

Asphaltkolonne hinterlässt Berge von Müll

Hasperde. Sie kamen, campierten einige Tage im Gewerbegebiet Rascher Ort bei Hasperde – und hinterließen Berge von Unrat: Die Hinterlassenschaft einer britischen Asphaltkolonne sorgt für Ärger bei Einwohnern von Hasperde, bei Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak und beim Landkreis. Rund 15 Wohnwagen waren vergangene Woche in einer Stichstraße des Gewerbegebietes zu einem Camp zusammengestellt worden. Männer, Frauen und Kinder lebten dort, nachdem sie offenbar von der Stadt aufgefordert worden waren, einen öffentlichen Platz in Hameln zu räumen, den sie besetzt hatten. Bei der Polizei wird die Gruppe als Asphaltkolonne geführt. Die Mitglieder verdienen ihr Geld, indem sie Hausbesitzern anbieten, Einfahrten und Höfe zu asphaltieren.

veröffentlicht am 04.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

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Am Dienstag gegen 21 Uhr fuhr die Gruppe wieder ab. Zurück blieben zahlreiche Gasflaschen, die abgestellt, in Gräben oder ein angrenzendes Biotop geworfen wurden, umweltgefährdende Stoffe wie Autobatterien, Kinderspielzeug, getragene Kleidung und jede Menge Müll, der vom Wind durch die Gegend geblasen wurde. Olejniczak reagierte nach Beschwerden aus dem Ort, machte sich selbst ein Bild und informierte bereits am Montag den Landkreis über das sich abzeichnende Müllproblem auf dem nicht gewidmeten Straßenabschnitt. Er regte an, dass ein Müllcontainer aufgestellt werden sollte – ohne Erfolg. Als die Gruppe am Dienstag abreiste, kam sie damit einer Verfügung des Landkreises zuvor, erklärt Pressesprecherin Nikola Stasko. Die Entfernung des Abfalls sei gestern in die Wege geleitet worden. Es soll versucht werden, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Allerdings räumt Stasko ein, dass die Erfolgsaussichten vermutlich gering seien. Olejniczak hingegen hat bereits eine Lösung, um der Vermüllung des Abschnitts künftig effektiv zu begegnen: „Einfach absperren. Fünf große Steine – und die Zufahrt ist blockiert.“

Von Jens Rathmann

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