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Besucher des Adventsmarkts in Hämelschenburg kommen mit Reisebussen

Zwischen Handwerkskunst und historischen Rezepten

HÄMELSCHENBURG. Der Adventsmarkt auf der Hämelschenburg lockte viele Besucher sogar mit Reisebussen in die Region. Auch Busfahrerin Bärbel Randhahn lässt sich einen Bummel nicht nehmen: „Auf den Märkten in den großen Städten finden Sie nicht diese Qualität an Handarbeiten.“

veröffentlicht am 03.12.2017 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 04.12.2017 um 17:57 Uhr

Bärbel Randhahn (li.) ist begeistert von den Handstulpen, die Heidrun Moch-Adomat fertigt. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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„Der Adventsmarkt in Hämelschenburg ist etwas ganz besonderes – in vielerlei Hinsicht.“ Bärbel Randhahn weiß, wovon sie spricht. Sie ist Busfahrerin und chauffiert regelmäßig Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit ihre Fahrgäste auf zahlreiche deutsche Weihnachtsmärkte. Doch nur ganz selten verlässt die Göttingerin auf ihren Reisen ihren Bus, um selbst über einen der vielen Märkte zu bummeln. „Meistens nehme ich mir Arbeit mit, stelle im Bus die Standheizung an und verbringe so die Zeit, bis meine Gäste von ihrem Bummel zurückkehren“, berichtet sie.

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Adventsmarkt in Hämelschenburg
Quelle: sbr

Nicht so in Hämelschenburg: Hier ist sie nicht auf dem Busparkplatz, sondern am Kreativ-Stand von Heidrun Moch-Adomat aus Hameln anzutreffen. „Auf den Märkten in den großen Städten finden Sie nicht diese Qualität an Handarbeiten. Hier in Hämelschenburg können Sie mit den Menschen ins Gespräch kommen, die diese herrlichen Dinge selbst hergestellt haben. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen“, schwärmt sie, während sie ein Paar Armstulpen anprobiert.

Vier Stunden Aufenthalt haben ihre 41 hauptsächlich weiblichen Fahrgäste an diesem Freitagnachmittag vor dem ersten Advent. 240 Minuten, um sich einer Schlossführung anzuschließen, über den Adventsmarkt auf dem weitläufigen Gutsgelände mit seinen insgesamt über 60 Ständen zu bummeln und sich im Schlosscafé bei einer Tasse Kaffee oder Tee ein Stück der vielen hausgebackenen Torten schmecken zu lassen. Der Bus steht derweil gemeinsam mit vier weiteren auf dem Busparkplatz. „Selbst das Einweisen klappt hier immer hervorragend. Das übernehmen die von-Klencke-Söhne höchstpersönlich“, berichtet die begeisterte Busfahrerin aus mehrjähriger und stets guter Erfahrung.

Leuchtender Advent in Hämelschenburg. Foto: sbr
  • Leuchtender Advent in Hämelschenburg. Foto: sbr

Silke Vehmeier hat hingegen noch keine Adventsmarkt-Erfahrung. Die Kunsthandwerkerin aus Eschenbruch ist zum ersten Mal als Ausstellerin auf dem Hämelschenburger Adventsmarkt vertreten. Ihre liebevoll gestalteten Fensterbilder erfreuen die Besucher. „Im letzten Jahr kam meine Bewerbung um einen Stand zu spät, aber in diesem Jahr bin ich nun erstmals dabei“, erzählt sie, während sie einer Kundin erklärt, wie die raffinierten Frisuren ihrer Figuren entstehen. Vehmeier gefällt besonders das Ambiente des Adventsmarktes: „Zuckersüß!“, so ihr Urteil.

Zucker oder Sirup sind auch seit Generationen ein fester Bestandteil der traditionellen Weihnachtsbäckerei auf der Hämelschenburg. Eine Vielzahl zum Teil Jahrhunderte alter Backrezepte hat Burkhart von Reden aus dem Schlossarchiv zusammengetragen, und Angelika Vagts verkauft die Sammlung nun als Anregung für die Besucher ganz stilvoll zusammen mit einem Ausstechförmchen in Form einer Krone. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, die Maßeinheiten vergangener Jahrhunderte waren andere als heute: Das hannoversche Pfund beispielsweise wog nicht 500 sondern lediglich 467 Gramm und ein Loth misst 16 Gramm. Das muss man wissen, damit der Braune Kuchen auch gelingt.



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