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Bund fördert Projekt zu Überhitzungsschutz

Zwei Millionen Euro für die Solarforscher

Emmerthal. Das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) erhält vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zwei Millionen Euro für ein Projekt in Kooperation mit dem Unternehmen Vissmann.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Vier Wissenschaftler und zwei Techniker werden in den nächsten drei Jahren eine Beschichtung für solarthermische Kollektoren weiterentwickeln, die die Viessmann Werke GmbH in Allendorf für eine neue Kollektoren-Generation einsetzen will. Das ISFH wird in neue Beschichtungsanlagen investieren. Ziel ist ein völlig neuer Typ Sonnenkollektor, der eine hohe Leistung im Betriebsbereich und eine geringe im Stillstand aufweist. Herzstück ist ein thermochromer Absorber, der durch einen physikalischen Phasenwechsel automatisch auf Abstrahlung der Wärme an die Umgebung schaltet, sobald Kollektor und Speicher die maximale Betriebstemperatur erreicht haben. So wird eine Überhitzung des Solarkreises, die damit verbundene Dampfbildung und die langfristige Zersetzung des Frostschutzmittels verhindert. Es wird erwartet, dass die Systemkosten für Solaranlagen deutlich sinken werden, da auf teure hochtemperaturtaugliche Komponenten verzichtet, die Installation vereinfacht werden kann und Wartungsintervalle reduziert werden. Das ISFH wird mit thermochromen Kollektoren ausgestattete Solaranlagen auf den Testdächern in Ohr untersuchen. Zur weiteren Feld-Erprobung werden Interessenten gesucht, die die Neuentwicklung einsetzen wollen. Diese Anlagen würden dann mit zusätzlicher Messtechnik ausgestattet und wissenschaftlich begleitet.red



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