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Aerzen und Emmerthal können mit Fördergeldern für konkretere Planungen rechnen

Zuschüsse für Kindergarten und Bahnhof

Aerzen/Emmerthal. Mit Fördergeldern von Bund und Land geht es nun in die konkreten Planungen von zwei Projekten in den Gemeinden Aerzen und Emmerthal. Während in Groß Berkel die Vorbereitungen verstärkt werden können, den Kindergarten auf das Areal der Grundschule zu verlegen, steht in der Nachbarkommune das Bahnhofsgelände im Mittelpunkt. Wie berichtet, sind insgesamt 133 000 Euro aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ vorgesehen, bei dem Aerzen und Emmerthal ein Netzwerk bilden.

veröffentlicht am 08.04.2016 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:58 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Den größten Anteil bekommt nun Aerzen, nachdem die Gemeinde im Vorjahr leer ausgegangen ist. Mit knapp 100 000 Euro erhält die Kommune rund die Hälfte der Kosten, mit denen die Planungen für den Umzug des Kindergartens vorgesehen sind. „Damit wird es nun konkret“, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner über die Vorarbeiten, die dann laut Haushaltsplan Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro im Jahr 2017 ermöglichen sollen. Immer wieder war über die Zusammenlegung von Kindergarten und Grundschule diskutiert worden, durchaus auch mit erheblichen Bedenken aufseiten der Verantwortlichen von beiden Einrichtungen. Wagner bekräftigt aber noch einmal, dass es sich um eine „zukunftsträchtige Lösung handelt“. Gleichzeitig könnte damit die Zahl der Plätze im Kindergarten erhöht werden. „Der Bedarf ist da“, sagt er.

Unabhängig von den Neubauplänen – auch für diese Investitionen erhofft sich die Gemeinde Zuschüsse – würden derzeit Sanierungsarbeiten in Grundschule und Kindergarten durchgeführt, sagt der Bürgermeister. In der Schule beispielsweise hatte es Probleme in einem Gebäudetrakt gegeben, die zu Geruchsbelästigungen geführt hatten. Offenbar sind Tiere im Dachbereich dafür verantwortlich gewesen, so dass sich eine weniger aufwendige Lösung abzeichne.

Emmerthals Überlegungen für das Bahnhofsumfeld fließen ein in ein großes Gesamtkonzept. In das Programm „Niedersachsen ist am Zug!“, das Ende 2014 vom Land und von der Deutschen Bahn AG unterzeichnet worden ist, wurde bekanntlich auch die Gemeinde aufgenommen. Für Emmerthal sind 4,2 Millionen Euro eingeplant. Nach wie vor sei aber der Zeitplan offen in dem auf zehn Jahre angelegten Programm, berichtet Erster Gemeinderat Elmar Günzel. Bei einem Gespräch im zuständigen Ministerium seien aber zusätzliche Ideen der Gemeinde „auf viel Sympathie gestoßen“. Mit der Millionen-Investition ist vorgesehen, die Bahnsteige neu anzulegen oder zu erneuern. In den Kosten von 4,2 Millionen Euro mit enthalten sind laut Planung die Unterführung und zwei Aufzüge, hinzu kommen Beleuchtung und eine entsprechende Ausstattung. Die Gemeinde strebt darüber hinaus an, die Parksituation zu verbessern sowie das Bahnhofsumfeld attraktiver und bis zum Bereich des Einkaufszentrums barrierefrei zu gestalten. Für die Planungen wurden über die Städtebauförderung 50 000 Euro beantragt, wobei die Gemeinde knapp die Hälfte als Zuschuss erhält. Nun gelte es, die verschiedenen Projekte aufeinander abzustimmen. Günzel: „Es ergibt ja keinen Sinn, aneinander vorbeizuplanen.“

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  • In Groß Berkel ist der Umzug des Kindergartens vorgesehen.


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