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Horst und Wilma Tegtmeier feiern goldene Hochzeit

Zum Heiraten ging es in den Harz

Aerzen (sbr). Als für Horst und Wilma Tegtmeier, geborene Langner, im Februar 1962 die Hochzeitsglocken der Stabkirche in Hahnenklee läuteten, hatte jede Menge Neuschnee den Harz noch einmal in eine Winterlandschaft verwandelt. Das junge Paar war allerdings nicht zum Wintersport, sondern zum Heiraten in den Harz gekommen, und so erschwerte die weiße Pracht bereits ihre Anreise. „Mein Vater musste unterwegs anhalten und Schneeketten aufziehen, damit wir überhaupt unser Ziel erreichten“, erzählt Horst Tegtmeier. Endlich im Harz angekommen, waren die gebuchten Zimmer der kleinen Hochzeitsgesellschaft bereits belegt. „Uns wurde dann auf die Schnelle ein sehr schönes Ausweichquartier organisiert“, erinnert sich Wilma Tegtmeier an die anfängliche Aufregung rund um ihre kirchliche Trauung. Standesamtlich hatte sich das Paar, das sich beim Aerzener CVJM Mitte der 1950er Jahre kennen- und liebengelernt hatte, bereits am Vortag in Aerzen das Ja-Wort gegeben.

veröffentlicht am 23.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Wilma Langner war 1948 gemeinsam mit ihrer Mutter aus dem schlesischen Kreis Oppeln nach Aerzen gekommen, hatte die örtliche Volksschule besucht und anschließend bei der Aerzener Maschinenfabrik den Beruf des Industriekaufmanns erlernt. Bis zur Geburt ihrer Tochter Elke im Jahr 1962 war sie dort im Büro tätig. 1967 wurde Sohn Olaf geboren, 1970 folgte Sven. Lars machte 1974 die Familie komplett. Als die Kinder älter wurden, nahm Wilma Tegtmeier ihre Bürotätigkeit in einem Kfz-Betrieb für ein paar Jahre wieder auf. Mittlerweile gehören neben den Schwiegerkindern auch sechs Enkel im Alter von zwei bis 25 Jahren zum größer werdenden Familienkreis.

Horst Tegtmeier zog mit seinen Eltern von Klein Berkel nach Groß Berkel und dann nach Aerzen, wo er die Schule besuchte und anschließend den Beruf des Schmieds bei der Firma Niemeier erlernte. Von 1960 bis 1964 diente er bei der Bundeswehr, anschließend arbeitete er wieder in seinem Lehrbetrieb, bevor er für ein Jahr zur Firma Gruse nach Groß Berkel wechselte. Anschließend arbeitete er bis zum Ruhestand im Jahr 2000 bei der Aerzener Maschinenfabrik. Ihre Freizeit haben die Eheleute Tegtmeier dem Bau des Eigenheims, dem häuslichen Garten sowie ihrem Urlaubsland Spanien gewidmet. Später kamen dann die Umsetzung der Baupläne ihrer Kinder und die Betreuung der Enkelkinder hinzu.

Horst und Wilma Tegtmeier feiern goldene Hochzeit.

Foto: sbr

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