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Nach langer Winterpause gehen Bauarbeiten für Umgehungsstraße weiter

Zum Auftakt erhebliche Umleitung

Aerzen. Ein wenig Optimismus schwang mit, als kurz vor Weihnachten die Winterpause auf der Baustelle für die Ortsumgehung in Aerzen begann: Eventuell Mitte Januar, so damals die Hoffnung bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, könnten die Firmen wieder zurückkehren. Zwischendurch ging es zwar tageweise an der Brücke für den künftigen Wirtschaftsweg über die Bundesstraße in Höhe Selxen weiter, doch entlang der 4,3 Kilometer langen Trasse herrschte Stillstand. Nach Ostern nun kommt Bewegung auf die Baustelle zwischen Groß Berkel und Reher, wie die Landesbehörde ankündigt. Und trotz der langen Zwangspause: „Wir haben noch keine Befürchtung, dass wir in diesem Jahr nicht fertig werden“, sagt Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin im Geschäftsbereich Hameln. Zwar sei der Bauzeitenplan noch nicht aktualisiert worden, dennoch werde davon ausgegangen, dass Ende 2013 die ersten Autos über die neue B 1 rollen und damit den Ortskern von Aerzen vom Durchgangsverkehr entlasten. Weiner-Kohl: „Das Ziel bleibt.“

veröffentlicht am 28.03.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

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Gleich in der ersten Woche müssen sich die Autofahrer allerdings auf eine großräumige Umleitung einstellen. Die Bundesstraße wird zwischen Groß Berkel und Aerzen von Freitag, 5. April, 22 Uhr, bis Montag, 8. April, 5 Uhr, voll gesperrt. Der Grund: Im Fahrbahnbereich muss für den Brückenneubau der Überführung des Wirtschaftsweges Dorfwanne bei Selxen ein Traggerüst zwischen den bereits errichteten Pfeilern hergestellt werden. Eine Umleitungsstrecke über die Bundesstraße 1 von Hameln bis Groß Berkel (Anliegerverkehr bis Selxen frei), Landesstraße 432 bis Ohr, Bundesstraße 83 bis Emmerthal, Landesstraße 431 bis Amelgatzen, Kreisstraße 37 bis Gellersen beziehungsweise umgekehrt nach Hameln ist ausgeschildert.

Nachdem die Vollsperrung aufgehoben worden ist, bleibt die Durchfahrtshöhe aufgrund des aus massiven Stahlträgern hergestellten Traggerüstes für alle Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 1 im Brückenbereich auf maximal 4,30 Meter begrenzt. Die Begrenzung dauert laut Landesbehörde bis voraussichtlich Ende Juni an. Das Brückenbauwerk wird etwa 70 Zentimeter in überhöhter Lage hergestellt und im Zuge des Rückbaus des Traggerüstes mittels Pressen innerhalb einer weiteren Vollsperrung voraussichtlich Ende Juni abgesenkt.

Nach den Osterfeiertagen geht es auch entlang der Trasse mit den Erdarbeiten weiter, die voraussichtlich noch vier bis sechs Wochen andauern, beispielsweise am Damm für die Auffahrt zwischen Aerzen und Groß Berkel, am neuen Wirtschaftsweg entlang der künftigen Neubaustrecke oder dem künftigen Kreisel kurz vor Reher. Hinzu kommen die Regenrückhaltebecken. cb



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