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Rot-Grün in Emmerthal befürwortet Tourismus-Kooperation mit westlichem Weserbergland

Zukunftskonzept ohne CDU

Emmerthal. In der Gemeinde Emmerthal soll mehr Geld mit Tourismus verdient werden. Mit diesem Ziel beschäftigt sich die Gemeinde schon seit langem und ganz konkret seit über einem halben Jahr in einer extra hierfür eingerichteten Arbeitsgruppe, die ein Tourismuskonzept erarbeitet hatte, das am Donnerstag vom Rat beschlossen wurde. Allerdings nur mit den Stimmen der Gruppe aus SPD und Grünen. Die CDU meldete nämlich Beratungsbedarf an, weil der von ihr für die Arbeitsgruppe vorgesehene Ratsherr Rolf Keller an deren Sitzungen nicht teilgenommen und auch nur einmal einen Stellvertreter geschickt hatte, wie er in der Ratssitzung erklärte. Die Arbeitsgruppe bestand nicht nur aus Vertretern der beiden Ratsgruppen, sondern auch aus Mitgliedern des Verkehrsvereins, einer Vertreterin des Weserbergland Tourismus e.V. und wurde von einem spezialisierten Fachbüro für Tourismus begleitet. Sie könnte ja noch ein weiteres Mal zusammenkommen zu einem Termin, der Keller genehm ist, um seine und die Fragen der CDU zu klären. Diese Idee sowie die Forderung, die Beschlussfassung zu verschieben, lehnte die Gruppe aus SPD und Grünen ab, zumal die CDU keine faktischen Gründe anführen konnte, außer dass sie bis dato offensichtlich keinerlei Interesse an dem Thema zeigte. „Sie hätten nicht nur Vertreter schicken können, sondern sich auch jederzeit über den aktuellen Sachstand informieren können“, befand Klaus Hinke (SPD).

veröffentlicht am 17.02.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

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Ein Beratungsbüro hatte für die Gemeinde in einem 21-seitigen Gutachten die Möglichkeiten aufgezeigt, die sich aus der Zusammenarbeit mit einem der vier Tourismusverbände in der Region ergeben könnten. Die Experten favorisierten gemeinsam mit der Arbeitsgruppe das Touristikzentrum Westliches Weserbergland. Dort sind Rinteln, Hessisch Oldendorf, Auetal und Aerzen zusammengeschlossen, Porta Westfalica strebt die Mitgliedschaft an. Für Emmerthal ausschlaggebend, sich diesem Zweckverband anschließen zu wollen, war vor allem die unmittelbare Anbindung an das Thema Radfahren durch den Weserradweg und eine insgesamt stärkere Identifizierung mit den Vermarktungsthemen des Touristikzentrums.

Das Tourismuskonzept wurde mit den Stimmen der SPD und Grünen beschlossen, da das Ziel, dass Emmerthal bis Anfang nächsten Jahres Vollmitglied des Zweckverbandes Touristikzentrum Westliches Weserbergland werde, sonst nicht mehr sichergestellt werden könne. Der Verkehrsverein Emmerthal, der bislang in eigener Regie die 41 Gastgeber mit knapp 300 Betten vermarktet hat, wird in die weiteren Planungen einbezogen.

Im Haushalt werden zwar 15 000 Euro für den Integrationsprozess in den Zweckverband bereitgestellt, die Verwaltung will aber prüfen, ob nicht entsprechende Fördertöpfe dafür angezapft werden können. Damit ist auch für die CDU nicht der Zug abgefahren, gestalterisch an der touristischen Entwicklung mitzuarbeiten, falls deren Vertreter Zeit aufbringen können. „Denn als Mitglied im Zweckverband ist eine umfassende Beteiligung an dessen Entscheidungsprozessen gewährleistet“, erklärte Bürgermeister Andreas Grossmann. yt



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