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Zukunft des AKW-Standortes bleibt ungewiss

Emmerthal (cb). Die Forderung, sich auf Landkreis-Ebene Gedanken zu machen, wie das AKW-Gelände in Grohnde nach der Stilllegung genutzt werden kann, ist nicht vom Tisch. Und doch rückt die Forderung in weite Ferne: Die Unabhängigen fordern eine Arbeitsgruppe zur Nachnutzung, doch die Mehrheitsgruppe im Kreisausschuss bremst.

veröffentlicht am 08.06.2012 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr

Die Unabhängige fordern eine Arbeitsgruppe zur Nachnutzung des AKW-Geländes in Grohnde, aber die Mehrheit im Kreisausschuss bremst.
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e.ons Argumentation: Frühestens in 15 Jahren sei es, wenn überhaupt, sinnvoll, über die Nachnutzung des AKW-Geländes in Grohnde zu sprechen. Dieser Argumentation schloss sich auch die Mehrheit im Kreisausschuss an. Ernst Nitschke, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen im Kreistag, findet diese Haltung unverständlich.

Er glaubt der e.on-Argumentation nicht, dass der Zeitpunkt verfrüht sei. „Warum erkundigt sich die Landkreisverwaltung nur bei e.on und nicht auch bei anderen Standorten?“, wundert sich Nitschke. Womit die Unabhängigen nicht falsch liegen. Immerhin: Am AKW Stade, 2003 abgeschaltet, legte e.on bereits vor einigen Jahren Pläne für ein Steinkohlekraftwerk auf dem Nachbargrundstück vor. Und vor allem Bayern drängt ganz mächtig, für Alternativen zum Atomstrom zu sorgen. Wie jüngst in Gundremmingen, wo die beiden Meiler ebenfalls erst später, nämlich 2017 und 2021, abgeschaltet werden.

Hintergründe zu der Debatte sowie skurrile Ideen zur Nachnutzung von AKW-Standorten, lesen Sie in der Dewezet.



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