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Viele Punkte kommen auf den Prüfstand / Einsatzkräfte, Politiker und Verwaltung arbeiten an Ergebnissen

Zukunft der Feuerwehren – erste Details

Aerzen. Eine Menge auf den Weg gebracht hat der Arbeitskreis „Zukunft der Feuerwehren“ eigenem Bekunden zufolge in den wenigen Monaten seines Bestehens. Erst in der zweiten Jahreshälfte als Resultat aus der Umsetzung eines Aerzener Ratsbeschlusses eingesetzt, beschäftigt sich die Gruppe, die sich aus Feuerwehr, Rat und Verwaltung zusammensetzt, intensiv mit den Ergebnissen des Ende letzten Jahres vorgestellten Feuerwehrbedarfsplans für die Feuerwehren im Flecken Aerzen.

veröffentlicht am 13.12.2015 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Neben der Kfz-Entwicklung (wir berichteten) und den Feuerwehrhäusern stehen auch die Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen, die Alarm- und Ausrückeordnung, die Einbindung der Werkfeuerwehren, Motivation der Kameraden, das Berichtswesen, die Zusammenarbeit der Standorte sowie die Zukunftssicherung als Themen auf der Agenda des Arbeitskreises. Auch mit den Themen Frauen in der Feuerwehr, Integration und Quereinsteiger wollen sich die Arbeitskreismitglieder in den Sitzungen näher beschäftigen.

Eine positive Entwicklung für das kommende Jahr konnte Aerzens Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke bereits anlässlich der jüngsten Feuerschutzausschusssitzung in Aussicht stellen: Zwei neue Kinderfeuerwehren in Groß Berkel und Grießem stehen unmittelbar vor ihrer Gründung. „Ich bin guter Dinge, dass im kommenden Jahr insgesamt drei Kinderfeuerwehren innerhalb der Aerzener Gemeindejugendfeuerwehr fest organisiert sind“, sagte Senke.

„Da nun offensichtlich das Problem, ausreichend Betreuer für die Kinderfeuerwehren zu finden, gelöst ist, teile ich die optimistische Einschätzung des Gemeindebrandmeisters. Ich weiß, dass es auch in anderen Wehren bereits Überlegungen gibt, ähnliche Schritte zu wagen“, erklärt Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner. Zum Thema Feuerwehrhäuser wurde neben einigen Kleinigkeiten nach einer Ortsbesichtigung von Kämmerer Claus Henke ein grundsätzliches Problem angesprochen: die Abgasimmissionen in den Garagen aufgrund fehlender Absaugungen. Lediglich in den Feuerwehrhäusern Aerzen, Groß Berkel und Grupenhagen ist dieses Problem mit einer vorhandenen Absaugung gelöst.

Auch die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung ist in allen Feuerwehrhäusern nicht gegeben. Um eine Kontaminierung der Privatbekleidung der Brandschützer mit der verschmutzten Einsatzbekleidung zu vermeiden, helfen sie sich mit einer zentralen Sammelstelle für die zu reinigende Bekleidung, geht aus Henkes Bericht hervor. Schwarz-gelbe Markierungstafeln und Radstandsmarkierungen sollen zukünftig Abhilfe bei Gefahrenpunkten wie schmalen Feuerwehrgarageneinfahrten schaffen. Im Feuerwehrhaus in Königsförde stehen kleinere Umbauarbeiten und gleichzeitig Sanierungsmaßnahmen nach einem Wasserschaden an. Hier wird die Tür vom Umkleidebereich zur Garage von vorn nach hinten verlegt, damit der Ausfahrweg des Fahrzeugs nicht mehr gekreuzt wird. Außerdem werden die schadhaften Stellen, die vor Jahren durch einen Wasserschaden verursacht wurden und mittlerweile getrocknet sind, gleich mit behoben.

Erfreuliche Mitteilungen kamen aus der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle. Nachdem Lehrgänge ausfallen mussten, weil die Einrichtung zwischenzeitlich für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wurde, konnte Senke nun mitteilen, dass für die kommenden Monate zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen in der Landesfeuerwehrschule für die Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Aerzen genehmigt wurden.

Für Beschaffungen, Ausrüstung und Bekleidung, Fahrzeugunterhaltung sowie Reparaturen sieht der Ertragshaushalt für den laufenden Betrieb der Feuerwehren im Flecken Aerzen insgesamt 220 000 Euro Aufwand vor.



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