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Gemeinde lässt sich Umgestaltung an der Aerzener Grundschule rund 50 000 Euro kosten

Zentraler Spielplatz erhält Schlüsselfunktion

Aerzen (sbr). Die Spielplätze sind nicht unbedingt das Aushängeschild des Fleckens Aerzen. Funktional, aber größtenteils in die Jahre gekommen und nicht besonders attraktiv und einladend. Das soll sich in den kommenden Wochen ändern, zumindest an einem Standort. Der 16 Jahre alte Spielplatz auf dem Schulhof der Aerzener Grundschule – übrigens einer der Jüngsten im Flecken – wird mithilfe von Fördermitteln aus dem niedersächsischen Dorferneuerungsprogramm ZILE umgestaltet. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 50 000 Euro. Fast 50 Prozent der Nettokosten werden gefördert.

veröffentlicht am 08.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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„Dieser Spielplatz wird sowohl von Schulkindern in den Pausen und während der Ganztagsbetreuung als auch in den Nachmittagsstunden und am Wochenende von Familien stark genutzt“, berichtet Erster Gemeinderat Andreas Wittrock. Seine zentrale Lage macht ihn für alle Aerzener attraktiv. Da das große Spielgerät abgängig ist, sind Rat und Verwaltung zum Handeln gezwungen. Einfache Erneuerung oder geförderte Umgestaltung, diese Frage stellte sich und wurde mit einem eindeutigen Ja zur Neugestaltung beantwortet. Nach monatelanger Planung wurde nun auch von offizieller Seite grünes Licht für den Beginn der Umgestaltungsarbeiten erteilt.

„Wir hoffen auf eine schnellstmögliche Umsetzung der Pläne möglichst noch während der Sommerferien“, ist aus dem Rathaus zu erfahren. Als offizieller Einweihungstermin ist die Einschulungsfeier am 8. September vorgesehen. Erste vorbereitende Arbeiten hat der Bauhof in den letzten Tagen bereits erledigt. So wurde das Gelände vor dem Verwaltungstrakt mit einem geschwungenen Weg und Pflanzinseln optisch aufgewertet. Später kommen noch ein Baum samt Rundbank sowie eine Sitzgruppe hinzu, sieht die Planung vor. Das Gefälle des an die Königsförder Straße angrenzenden Geländes wird aufgefüllt und begradigt. Statt einer Stufe werden weitere Sitzgelegenheiten den entstandenen Höhenunterschied zum Schulhof ausgleichen. Zwischen dem alten Baumbestand ist ein Wackelsteg geplant. Im Herbst kommt dann noch eine sogenannte Slackline, ein Gurt zum Balancieren, dazu, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihren Gleichgewichtssinn zu fördern. „Ein separater Sandkasten wird auf der Freifläche neben der Schulgarage entstehen“, erklärt Andreas Wittrock den Plan. Darüber hinaus ist das Aufstellen einer Dreifach-Schaukel vorgesehen.

Die Insel samt Klettergerüst und Rutsche mitten im Schulhof bleibt erhalten, trotz anderslautender Ursprungsplanung. „Wir werden den Sand gegen Perlkies und das Holzklettergerüst gegen eine große Spielkombination aus Recyclingmaterial austauschen“, so der Erste Gemeinderat weiter. Darüber hinaus werden zu dem bereits vorhandenen Dreifachreck noch zwei weitere Zweifachrecks aufgestellt. „Wir müssen unter den Kletter- und Schaukelgerüsten den Fallschutz gewährleisten. Feiner Perlkies ist eine effektive und sichere Lösung“, sagt Andreas Witt-rock.

Er und Bürgermeister Bernhard Wagner als ehemaliger Schulleiter der Aerzener Grundschule wissen nur zu gut um das Problem mit dem vielen Sand, der bisher von den Kindern vom Schulhof ins Gebäude getragen wurde, und hoffen, mit dem Materialaustausch eine praktikable Lösung gefunden zu haben. Das grüne Klassenzimmer wird nicht erneuert, sondern lediglich instandgesetzt. Die Tischtennisplatte hat auf dem weitläufigen Gelände bereits einen neuen Platz gefunden. „Alle Umgestaltungsmaßnahmen geschehen in Rücksprache mit der Grundschule“, erklärt der Erste Gemeinderat.

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