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Von weltberühmten Hits und ihren oft unbekannten Hintergründen

Zeit der Erinnerungen

Emmerthal. Die Zeichen stehen auf Nostalgie: Tonfolgen, Refrains – die weltbekannten Songs der Musikgeschichte, die in den Schlupfwinkeln der Erinnerungen vor sich hinschlummern. Es sind die Generationen Ü30, Ü40 oder Ü50, denen die Jugendtage ins Gedächtnis kommen, ausgerechnet im Emmerthaler Rathaus. Hits wie „Fast Car“ von Tracy Chapmann oder Bob Dylans „Tambourine Man“ werden zu greifbarer Realität, angestimmt von der Band „Stanley Park“. Doch der Abend bietet mehr – die Mischung aus Informationen und Musik ist es, die in Emmerthal völlig neu ist und die ausverkaufte Auftaktveranstaltung „Als die Lieder laufen lernten“ des Emmerthaler Kulturjahres 2015 zu einem besonderen Erlebnis macht.

veröffentlicht am 20.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

Birgit Sterner
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Kulturbeauftragte Andrea Gerstenberger hatte die Messlatte recht hochgelegt. Während Cornelie von Blum und Iris Tannenhäuser mit schlüssigen Interpretationen, also quasi aus dem Nähkästchen, der Songwriter berichteten, gab die regionale vierköpfige Band „Stanley Park“ zwischendurch den jeweiligen Songs ein „musikalisches Gesicht“ und sorgte für das nötige Gänsehautgefühl der Zuschauer im vollbesetzten Saal. Eine besondere Note: die Geschichten, die hinter den Liedern stehen. Das Erzähl-Duo berichtete von Don McLean, der mit dem Song „Vincent“ 1971 eine Hommage an den Künstler Vincent Van Gogh lieferte, oder von Bob Dylan, der Mitte der 1960er Jahre seine Abnabelung von Joan Baez thematisierte. Cornelie von Blum und Iris Tannenhäuser gingen aber ebenso auf Eric Clapton ein, der mit „Layla“ seine Liebe zu George Harrisons Noch-Ehefrau Patty Boyd besang.

Sowohl die außergewöhnliche Stimme von Michaela Jeretzky, die sich auch mühelos an Songs der Soul-Legende Amy Winehouse wagte, als auch ihre drei Bandkollegen Stefan Gliwitzky (Gitarre), Tom Freitag (Gitarre und Gesang) und Michael Boden (Bass) taten ihr übriges für einen äußerst gelungenen Abend.

Das fanden auch Kristina Grabenhorst und ihre Schwester Jutta Wulf aus Emmerthal. „Wir sind ja praktisch die Nach-Woodstock-Generation, bei uns kommt so etwas gut an“, findet das Geschwisterpaar. „Wir geben regionalen Kulturveranstaltungen gerne den Vortritt, hier passt heute Abend einfach alles“, loben die beiden das Rundumpaket.



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