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Toleranz und Vielfalt wichtige Begleiter beim Gemeindefest in Aerzen / Pastor und Landarzt werden zu Sumoringern

Wünsche, Wolken, Weihrauch

Aerzen. Nicht nur bunte Luftballons mit Wunschkärtchen, auch Weihrauch, der nach katholischem Glauben das zu Gott aufsteigende Gebet der Gläubigen symbolisiert, suchten sich am Erntedanksonntag ihren Weg dem wolkenverhangenen Himmel entgegen.

veröffentlicht am 10.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr

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Ganz unter dem Motto der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) „Gottesfarben – für Toleranz und Vielfalt“ stand das diesjährige Fest der evangelischen Kirchengemeinde Aerzen. Bunt und vielfältig präsentierte sich die Gemeinde über die Grenzen der eigenen Kirche hinaus.

Die Farbenwerkstatt des evangelischen Kindergartens „Unter dem Regenbogen“, bunte Waffeln am Stand der Evangelischen Jugend und goldgelber, frisch gepresster Apfelsaft beim Aerzener Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfandfinder „Eversteiner Löwen“ waren nur einige Farbkleckse im abwechslungsreichen Programm des Gemeindefestes.

Viel Aufmerksamkeit bekam der „Sumoringer-Kampf“ zwischen Pastor und Landarzt. Dazu waren Pastor Thomas Mayer und der Aerzener Mediziner und Pfadfinder Michael von Stuckrad in gepolsterte blau-gelbe Anzüge gestiegen – einer Leihgabe des Evangelischen Jugenddienstes in Hameln. Der Schaukampf, der übrigens unentschieden ausging, hat für viel Spaß und Beifall beim Publikum gesorgt.

Kurdische Spezialitäten und italienisches Eis luden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein und die katholische Schwestergemeinde St. Bonifatius war nicht nur mit heiligem Räucherwerk präsent, sondern sorgte mit ihrer Band „Heartbeat“ auch für den musikalischen Rahmen des Erntedankgottesdienstes und damit den Auftakt zum Gemeindefest.

Besondere Höhepunkte waren die beiden historischen Kirchenführungen mit der Landsommer-Gästeführerin Magdalena Danger: Sie schlüpfte in die Rolle der Anna Dorothea, geborene von Kerssenbrock aus dem Hause Barntrup (1605-1671), deren Ehemann Liborius (Börries) von Münchhausen (1587-1646) das Aerzener Gotteshaus nur ein Jahr nach dem großen Brand im Jahr 1642 wieder aufbauen ließ. Die Gellerserin vermittelte auf diese Weise lebendige und interessante Einblicke in die damalige Zeit und die Aerzener Kirchengeschichte.sbr



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