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Wohngruppen nutzen alte Bahnhofsgaststätte

Aerzen (sbr). Multifunktional sollte das Haus sein, zentral in der Gemeinde Aerzen gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Platz zum Feiern und Zusammenkommen für etwa 50 Personen plus Familien und Freunde sollte es bieten, darüber hinaus Büro- und Besprechungsräume, einen großen Garten und eine nette Nachbarschaft. Und natürlich musste die Immobilie, die Heike Brandt, Dietrich Gille und Bernd Schumann suchten, finanziell in den Rahmen der Sozialarbeiter passen. Mit dem Erwerb der ehemaligen Aerzener Bahnhofsgaststätte hat sich das Sozialarbeiter-Team einen lang gehegten Wunsch erfüllt.

veröffentlicht am 13.10.2009 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

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Aerzen (sbr). Multifunktional sollte das Haus sein, zentral in der Gemeinde Aerzen gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Platz zum Feiern und Zusammenkommen für etwa 50 Personen plus Familien und Freunde sollte es bieten, darüber hinaus Büro- und Besprechungsräume, einen großen Garten und eine nette Nachbarschaft. Und natürlich musste die Immobilie, die Heike Brandt, Dietrich Gille und Bernd Schumann suchten, finanziell in den Rahmen der Sozialarbeiter passen. Mit dem Erwerb der ehemaligen Aerzener Bahnhofsgaststätte hat sich das Sozialarbeiter-Team einen lang gehegten Wunsch erfüllt: „Hier im ehemaligen Gasthaus ,Am Bahnhof‘ ist nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen ein zentraler Anlaufpunkt für die insgesamt fast 50 Bewohner der Aerzener Wohngruppen an der Osterstraße und am Groß Berkeler Flöth sowie dem Betreuten Wohnen am Marktplatz und in der August-Dreier-Straße entstanden“, erklärt Heike Brand, Einrichtungsleiterin der Wohngruppen Aerzen.
 Mit dem großen Saal, dem ehemaligen Gastraum, der zusätzlich zur Theke mit einem Tischkicker und einem Billardtisch ausgestattet wurde, und der Bundeskegelbahn eröffnen sich für die Bewohner ganz neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Darüber hinaus ist in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte Platz für zwei weitere Wohnungen, in denen Menschen mit Handicap betreut wohnen können. „Neue Besprechungs- und Büroräume sowie eine private Wohnung runden das Konzept unseres Projekts Bahnhof ab“, erklärt Heike Brandt.
 Das bedürfnisorientierte Betreuungskonzept in Aerzen kann auf eine über 30-jährige Geschichte zurückblicken. 1978 wurde Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen von der Familie Pleinert erstmals die Möglichkeit eingeräumt, innerhalb einer Wohngruppe mit Familienanschluss betreut zu leben. Um dieses erste alternative Wohnprojekt im Landkreis zu realisieren, wurde damals für einige Jahre ein ehemaliges Gasthaus in Flakenholz angemietet und der Verein Sozialzentrum Hameln-Pyrmont gegründet. Mit der Übernahme des Wohnhauses in der Osterstraße 1989 entstand die erste Außenwohngruppe behinderter Menschen in Niedersachsen.



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