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Wochenmarkt-Kunden blieben aus - Händler ziehen um

Groß Berkel (sbr). Er schien auf den ersten Blick als optimaler Standort für den Wochenmarkt in Groß Berkel: der sogenannte „Kathers Hof“, der freie Platz nahe der Kirche inmitten des alten Ortskerns. Doch mussten die Initiatoren und auch die Markthändler im Laufe von wenigen Monaten feststellen, dass das unbefestigte Areal bei den Einwohnern als Parkplatz weitaus beliebter war denn als Marktplatz. Jetzt sind einige Händler an die Bundesstraße umgezogen.

veröffentlicht am 29.07.2009 um 16:07 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:21 Uhr

Wochenmarkt
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Groß Berkel (sbr). Er schien auf den ersten Blick als optimaler Standort für den Wochenmarkt in Groß Berkel: der sogenannte „Kathers Hof“, der freie Platz nahe der Kirche inmitten des alten Ortskerns. Doch mussten die Initiatoren und auch die Markthändler im Laufe von wenigen Monaten feststellen, dass das unbefestigte Areal bei den Einwohnern als Parkplatz weitaus beliebter war denn als Marktplatz.
 „Bei Regenwetter kann der Platz nur mit festem Schuhwerk oder Gummistiefeln betreten werden, und wenn es dann mal länger trocken war, staubt es dort ordentlich“, lautet das Urteil vieler Bürger über den ihrer Meinung nach nicht geeigneten Ort für einen Wochenmarkt. Bevor sich der Donnerstagnachmittag als Markttag bei den Dorfbewohnern richtig etablieren konnte, blieben nach und nach die Anbieter weg, was den Wochenmarkt nicht unbedingt attraktiver machte. „Am Ende bestand der ganze Markt noch aus dem Schlachterei-Verkaufswagen ,Uropa Gustav‘ von Manuela Schürmann aus Gehrden-Leveste und meinem Obst- und Gemüsestand mit dem zusätzlichen Angebot von Eiern sowie hausgeschlachteter Wurst. Wir kamen uns auf dem großen Platz recht verloren vor“, erzählt Hartwig Siever aus Multhöpen.
 Für die beiden Marktbeschicker gab es nur zwei Möglichkeiten: Den Marktstandort aufzugeben, wie die übrigen Händler, oder sich nach einem anderen Platz umzusehen. „Wir haben mittlerweile hier in Groß Berkel unsere Stammkunden. und so haben wir uns an Wolfgang Schütte, Inhaber des Küchenstudios Schütte, gewandt, der uns gern seinen Parkplatz an der Bundesstraße am Donnerstagnachmittag als Standort für unsere beiden Verkaufswagen zur Verfügung stellt“, fügt Manuela Schürmann an.
 Zu den treuen Kunden der beiden Markthändler gehört Ingrid Schönfelder. Sie begrüßt den neuen Standort, denn sie wohnt vom alten Dorfkern gesehen jenseits der Bundesstraße. „Der Weg bis zu Kathers Hof war mir für einen Marktbesuch immer zu weit“, erzählt die Groß Berkelerin. „Die Markthändler hier kann ich gut zu Fuß erreichen und mich so mit frischen Waren eindecken“, erklärt Ingrid Schönfelder weiter.



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