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Wo der Lerchensporn als Geheimtipp gilt

Gellersen. Während zur Märzenbecherblüte am Hamelner Schweineberg Tausende von Menschen pilgern, konnten die Teilnehmer der Landsommer-Wanderung „Vom Kirschendorf Gellersen zum Spelunkenturm“ die zwar weniger bekannte, aber nicht minder beeindruckende Lerchenspornblüte auf dem Pyrmonter Berg ganz ohne weiteres Publikum genießen. „Wegen des Sporns, der dem Lerchensporn eine gewisse Ähnlichkeit mit der Haubenlerche verschafft, haben die Pflanzen ihren deutschen Namen erhalten“, erklärt Gästeführerin Magdalena Danger. Und auch sonst war rechts und links des Weges viel Interessantes zu erfahren. So hörten viele die bewegende Kriminalgeschichte, an die der Gedenkstein an Malchens Ruh erinnert, zum ersten Mal. Und natürlich durfte die tragische Liebesgeschichte der geheimen Ehe der Caroline von Linsingen mit Wilhelm von England nicht fehlen, bei der durch Staatsräson zwei Herzen zum Schweigen gebracht wurden. Dem Himmel ein Stück näher war die Gruppe dann auf den Himmelswiesen, wie die Gellerser ihre Waldwiesen am Pyrmonter Berg nennen. „Fragt man in Aerzen nach den Himmelswiesen, wird niemand sagen können, wo die zu finden sind. Dort heißt sie nämlich Frühlingswiese“, klärt die Gästeführerin auf. sbr

veröffentlicht am 24.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

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