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Gemeinde lockert Gestaltungsvorschriften / Verwaltung sieht gute Nachfrage für Grundstücke in Groß Berkel

„Wir wollen Bebauung ermöglichen, nicht verhindern“

Aerzen (cb). Ob Dachneigung, Drempel oder Vorgaben bei der Geschosszahl – die Gemeinde Aerzen will die Gestaltungsvorschriften für das geplante Neubaugebiet „Dübbwicksfeld II“ in Groß Berkel lockern. Hintergrund ist, dass mehrere Anträge von Bauinteressenten vorliegen, deren Wünsche nicht mit den bisherigen Vorgaben in Einklang zu bringen sind.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Die näheren Einzelheiten erläuterte im Bauausschuss Thomas Noltemeyer von der Gemeindeverwaltung. Grundsätzlich stellte Bürgermeister Bernhard Wagner fest, dass die Gemeinde Möglichkeiten schaffen wolle, dass weitgehend so gebaut werden könne, wie es die Bauherren sich wünschen. „Wir wollen eine Bebauung ermöglichen, nicht verhindern“, sagte Wagner.

Die Gestaltungsvorschriften in Aerzen sind ohnehin nicht so restriktiv wie in manchen anderen Kommunen, wo teilweise bis zur Farbe der Dachziegel alles haarklein geregelt ist. Dennoch: Schon beim Neubaugebiet „Lam-mergrund“ in Aerzen stellte die Gemeinde fest, dass sich die Vorstellungen von Architekten und Bauherren geändert haben, wenn das Einfamilienhaus geplant wird. So lautet nun auch die Erfahrung beim Neubaugebiet in Groß Berkel, wo ab dem nächsten Jahr 17 Grundstücke zur Verfügung stehen werden. „Das scheint ein attraktives Baugebiet zu sein“, meinte der Bürgermeister unter Hinweis auf viele Anfragen, während der Verkauf von Grundstücken in Aerzen stockt. Die geplanten Änderungen bei den Gestaltungsvorschriften begründete er auch damit, dass sonst Bauwillige in Nachbargemeinden gehen könnten, wo sie ihre Wunschhäuser besser realisieren könnten. Ausschussmitglied Burkhard Schraps rief in Erinnerung, dass die Gemeinde bereits viel Baufreiheit lasse. Er wolle die neuen Gestaltungsvorschriften nicht behindern, doch müsse Sorge getragen werden, dass die Belange von Nachbarn geschützt werden. Auch für das Neubaugebiet Herkendorfer Straße sollen die Vorschriften gelockert werden.



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