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„EBO on Ice“: Warum das Emmerthaler Blasorchester nichts vom typischen Blasorchester hat

Winterwunderland zum krönenden Abschluss

Emmerthal (gro). Eine Weihnachtsrevue mit dem Titel „EBO on Ice“ des Emmerthaler Blasorchesters unter der Leitung von Arnd Jubal Mehring erlebten am Sonnabend die Zuhörer in der ausverkauften kleinen Kultur(n)halle in Emmerthal. „Freuen Sie sich auf ein weihnachtliches Konzerterlebnis, das es so in Emmerthal noch nicht gegeben hat“, hieß es in der Ankündigung zum krönenden Abschluss der „Zeit für Kultur in Emmerthal“ für das Jahr 2012.

veröffentlicht am 17.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

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Schon in der Pause schwärmten die Zuhörer von einem besonderen Konzerterlebnis. „Wunderschön. Wenn es dieses Orchester nicht gäbe, würde in Emmerthal etwas fehlen“, so Gertrud Schaper. „Das ist die passende und perfekte Einstimmung auf das Fest“, sagt Georg Richter und Dieter Gütter ergänzt: „Ein tolles Konzert auf anspruchsvollem Niveau.“ Jana Reutlinger bringt es auf den Punkt: „Das EBO ist schon etwas Besonderes. Einfach super. Das hat nichts mit dem typischen Blasorchester zu tun – Sie wissen schon, von wegen Ufftata.“ Ebenfalls begeistert: Bürgermeister Andreas Grossmann. „Allein schon der Einstieg der Feuerwerksmusik von Händel in das Konzert zeigt, dass das Emmerthaler Blasorchester für Qualität garantiert, und besonders lobenswert finde ich, dass auch die Kinder mit in das Konzert einbezogen werden. Das ist ganz im Sinne der Emmerthaler Gemeinde.“

Klassisch begann das Konzert mit der Ouverture aus der „Feuerwerksmusik“ von Händel, gefolgt von dem „Abendsegen und Pantomime“ aus „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck. Es folgten „Der Schlittschuhläufer“ von Waldteufel, das „Highland Cathedral, das „Liberty Bell“ und es traten die Kids des EBO mit den Kinderstücken „Lady Madonna“ und „Jingle Bells“ auf. Rockig und poppig ging es nach der Pause weiter mit „Jesus Christ Superstar“, dem „Salus Caesari nostro Guilelmo“ mit dem versteckten Musikthema zu „Freue Dich Tochter Zion“. Hawaianisch erklang das Frohe Weihnacht mit „Mele Kalikimake“, gefolgt von „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“, der „Sleigh Ride“, bei dem Dirigent Mehring das Publikum mit einbezog, indem er zuvor die „Schlittenglocken“ im Zuschauerraum verteilt hatte. Fehlen durften natürlich nicht „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Frosty, the Snowmann“, sowie als eine der drei Zugaben „Winterwonderland“.



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