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Theaterfreunde ernten für ihre Story rund um Siedler, Indianer und Banditen viel Applaus

Wildwest-Methoden in Reinerbeck City

Reinerbeck. Da fühlten sich die

veröffentlicht am 29.02.2016 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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VON WILLI JÜRGENS
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älteren Reinerbecker und Besucher aus den umliegenden Orten doch wie in den Jahrzehnten nach dem letzten Kriege, als Gustav Ohm mit seinem Wanderkino die Westernhelden auf die Leinwand in Buddes Saal zauberte. Jetzt war es die „Reinerbecker Bühne“, die im siebten Jahr ihres Bestehens Westernromantik aufkommen ließ – mit der Komödie „Duell am Black Creek“ in „Reinerbeck City“.

Schon lange vor Weihnachten begannen die zehn Darsteller mit den Proben. Kerstin Hartje wurde zur Banditen-Chefin Kerry McSchuss und zu einem Cowgirl; Ralf Paulick verwandelte sich in den Indianerhäuptling Takatoka; Carsten Strasdatmimte den Sheriff Tom Smith; Gudrun Vietmeyer verkörperte die Saloonbesitzerin Grace; Martin Hoefft trat als Bandit Shorty und Ulknudel Little John auf; Nico Hillmann wurde zum Barkeeper Bill und zum Greenhorn; Mareike Glöckner und Rabea Brakemeier schlüpften in die Rollen von Saloonladys und Indianerinnen; Rainer Hillmann fungierte als Farmer Dave und Bandit Sam; Ivonne Homoth spielte eine Saloonlady und die Banditin Beckie. Und „als guter Geist“ war Caroline van Riet als Souffleuse dabei. Für Text und Regie zeichnete wieder Kerstin Hartje verantwortlich, mit zusätzlichen Ideen von Martin Hoefft. Die beeindruckenden Kulissen – im ersten Drittel mit einem aufregenden Saloon und den tollen Kostümen der Saloonladys, im zweiten Akt die weite Prärie mit dem grandiosen Felsengebirge und zum Schluss die Westernstadt Reinerbeck City – stammen aus der Hand von Kerstin Hartje und Anke Töpperwien. Das aufregende Stück spielt „im Wilden Westen des Weserberglandes des Jahres 1882“ mit seinen Machtkämpfen zwischen Weißen, Indianern und Banditen. Es geht auch um ein Stück Land, das Little John unbedingt dem Farmer Dave abkaufen möchte. Wozu nur? Es gibt einen Banditen-Überfall auf einen Treck. Und kommt es zu einer Einigung zwischen den Indianern und den Bewohnern von Reinerbeck City? Tom Smith, der Sheriff der Stadt, hat jedenfalls alle Hände voll zu tun, die Banditen-Chefin Kerry McSchuss zu bändigen und den Mord an einem Farmer aufzuklären. Große Anerkennung, dass sich die „Reinerbecker Bühne“ getraut hat, eine solch umfangreiche Geschichte auf die Bühne zu bringen. Von der Regie bis zu den Darstellern: Alle Beteiligten sind mit vollem Einsatz, viel Herzblut, mit Spielwitz und Humor dabei, den nicht ganz leichten Stoff mit geschichtlichem Hintergrund den Zuschauern aller Altersklassen in einer Komödie zu präsentieren. Dass dies gelang, bewies der immer wieder aufbrandende Applaus während der doch recht langen Premierenvorstellung.

Diese Komödiebietet alles, was einen typischen Western ausmacht. Und dazu gibt es bei jeder Vorstellung noch eine Verlosung, bei der jeweils 25 kleine und große Preise warten. Unterstützung bekommt die Bühne von heimischen Geschäftsleuten, den Mitgliedern von Freiwilliger und Jugendfeuerwehr Reinerbeck und den Theaterfreunden. Wie im Vorjahr geht der Erlös aus Eintrittsgeldern, Speisen und Getränken und Losverkauf in die Rücklage für die Lichterneuerung in den Räumen des Reinerbecker Dorfgemeinschaftshauses.



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