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Zwischen Romantik und Fußball: Sabine Misiorny und Tom Müller präsentieren ihre Ansichten in der Burg

Wenn Kabarettisten sich dem Geschlechterkampf stellen

Aerzen (sbr). Das Leben an sich ist ja schon nicht leicht, aber das Zusammenleben von Mann und Frau stellt offenbar eine besonders große Hürde dar. Männer und Frauen ticken einfach nicht synchron. Dazu kommt eine schier unüberwindbar erscheinende Verständigungsbarriere zwischen den Geschlechtern mit einem Riesenpotenzial an Zweideutigkeit, das schon bei so einfachen Aufforderungen wie „Bring bitte mal den Müll runter!“ zu allerlei Missverständnissen führen kann. Eine nicht unbedingt neue These, aber immer wieder ein reizvolles Thema für Kabarett, Komödie und Satire vom Feinsten. Dem ständigen Geschlechterkampf stellen sich Sabine Misiorny und Tom Müller immer wieder wunderbar im Rahmen des Aerzener Veranstaltungsprogramms „Kultur in der Domänenburg“.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

In Bestform: Sabine Misiorny und Tom Müller.  Foto: sbr
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Bereits sieben Mal in 14 Jahren präsentierte das „m&m theater“-Duo nun schon seine pointenreichen Auftritte – und jedes Mal waren die mittlerweile insgesamt 888 Zuschauer restlos begeistert. Da machte das diesjährige Gastspiel keine Ausnahme: „Muss die Sonne unbedingt dann romantisch am Horizont verschwinden, wenn am Samstag im Fernsehen ein Fußballländerspiel live übertragen wird?“ Die Antwort auf die alles entscheidende Frage lag trefflich beobachtet und herrlich komisch wiedergegeben unter einem rosa-blau-gelben Putzlappenchaos, „XXL-Schlüppern“ und der Jagd nach einem roten Elefanten verborgen. „Candlelight und Liebestöter“ sprach Fußballfans und Busenfreundinnen gleichermaßen an wie „Warmduscher und Sitzpinkler, Name der Ehefrau-Annehmer und Fernbedienungs-Herausrücker“. In irgendeinem, oft klitzekleinen Detail erkannte sich jeder im Publikum wieder, auch wenn es bewiesenermaßen eine weibliche und eine männliche Anschauung des Begriffs Romantik gibt. Ein besonderer Höhepunkt des Programms war ohne Zweifel die herrlich eindeutig zweideutige Präsentation der textilen Überraschung nachbarschaftlichen Ursprungs.

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