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Satirischer Rückblick von Bernd Gieseking

Wenn das Wasser bis zum Hals steht …

Aerzen (sbr). Die Steigerung von „ausverkauft“ trägt im Veranstaltungsprogramm „Kultur in der Domänenburg“ einen Namen: Bernd Gieseking. Dass Giesekings „Satirischer Jahresrückblick“, der traditionelle Auftakt des Jahresprogramms, stets ausverkauft ist, ist längst kein Geheimnis mehr in und um Aerzen. Aber dass 180 Karten innerhalb von nur drei Tagen restlos ausverkauft waren, das ist Rekord. Ebenfalls zufriedenstellende Zahlen konnte Bürgermeister Bernhard Wagner zum Start ins neue Kulturveranstaltungsjahr präsentieren. 18 Veranstaltungen im vergangenen Jahr lockten weit über 5000 Besucher in die Aerzener Domänenburg. „Und das, ohne große Veranstaltungen wie beispielsweise Open-Air-Konzerte im Programm zu haben“, erklärte der Bürgermeister. Bereits zum elften Mal war Bernd Gieseking nun schon in Aerzen zu Gast und hat mittlerweile ein treues Stammpublikum, das sich gern mit dem Kabarettisten, Autor und Ostwestfalen sowie seinen Freunden, dem Wirt Herbert Hering und dem Dichter Karl Deutschland, an den Stammtisch in der Kölner Fischlounge setzt und den Weisheiten des großen ostwestfälischen Weisen Konfusion lauscht.

veröffentlicht am 25.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

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Und wie immer hat Bernd Gieseking akribisch Protokoll über die Peinlichkeiten und Höhepunkte des vergangenen Jahres geführt und kommt zu dem Ergebnis: 2011 war ein interessantes, insgesamt aber auch ein feuchtes und unübersichtliches Jahr. „Wenn ich um 11 Uhr auf die Bühne trete, weiß ich gar nicht, ob ich zur Pause noch einen Bundespräsidenten habe“, hat er selbstverständlich auch die aktuell anhaltende Debatte um das höchste Amt Deutschlands im Visier.

Aber wie schon erwähnt: Die Lage ist irgendwie unübersichtlich, auch für einen Profi in Sachen satirischer Kommentar – und feucht, denn der FDP und Christian Wulff steht das Wasser bis zum Hals, Karl Theodor zu Guttenberg ist baden gegangen und Putin taucht im Neoprenanzug. Und als Überschrift über all die Politikerpeinlichkeiten setzt Bernd Gieseking wieder einmal die Weisheiten des großen ostwestfälischen Weisen Konfusion. Als Ratschlag für Karl Theodor zu Guttenberg: „Das Foul begeht nur der Spieler, nicht der Schiedsrichter, der es nicht pfeift!“ und in Richtung Christian Wulff gemünzt: „Wer eine Lawine nicht aufhalten kann, sollte auch keine auslösen.“ Der FDP gibt er bezeichnenderweise keine Weisheiten mit auf den Weg, sondern die Mahnung seiner Mutter: „Ihr macht immer so lange, bis einer heult!“



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