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Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt stellt Bilanz 2010 vor / Verwaltung dankt Helfern beim Hochwasser

Weniger Brände – doch die Zahl der Hilfseinsätze steigt

Emmerthal (gm). Im Emmerthaler Einsatzbereich sind die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im vergangenen Jahr zu insgesamt 25 Brandeinsätzen angefordert worden. Dabei leisteten sie 748 Dienststunden. Diese Bilanz zog Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt im Emmerthaler Feuerwehrausschuss. In Zahlen und Fakten stellte er dabei die vielfältigen Aufgaben der 17 Emmerthaler Ortswehren im Jahr 2010 vor. Doch was den erfahrenen Gemeindewehrführer besonders beeindruckte, war die aktuelle Hochwasserbekämpfung an Emmer und Weser, die am vorletzten Sonntag erfolgreich gestartet wurde. „Einen Einsatz in diesen Dimensionen hat es bei uns im Landkreis bisher noch nie gegeben“, sagte Pflughaupt mit allergrößter Anerkennung für alle am Einsatz beteiligten ehrenamtlichen Helfer, die den Damm in Emmern schützten (wir berichteten).

veröffentlicht am 17.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:21 Uhr

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„114 Hilfeleistungseinsätze und 6 Fehlalarme wurden mit weiteren 1762 Stunden registriert, so dass wir mit unseren 527 aktiven Kameraden eine Gesamtstundenzahl von 2510 Dienststunden im vergangenen Jahr ableisteten“, rechnete Willi Pflughaupt im Rückblick vor. „Menschenrettungen, Tierrettungen, aber auch Gasausströmungen, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen und Chemieeinsätze zu Land und auf dem Wasser wurden erfolgreich durchgeführt“, belegte der Gemeindebrandmeister aufgrund seines ausführlichen Einsatzplanes.

„Die Anzahl der Hilfeleistungseinsätze steigt von Jahr zu Jahr“, bilanzierte Pflughaupt, fügte aber als positive Entwicklung hinzu: „Die Zahl der Entstehungs- und Kleinbrände nimmt glücklicherweise ab.“ „Aber Brand- und Rauchmelder könnten hier weiteres Unheil vermeiden“, appellierte Ausschussvorsitzender Rolf Keller, der sich im Namen der Politik bei allen Ortswehren für die hervorragende Arbeit bedankte. Auch Erster Gemeinderat Elmar Günzel, der mit Bürgermeister Andreas Grossmann beim Hochwassereinsatz vor Ort war, zollte allen Beteiligten beim Einsatz am Damm in Emmern – neben Wehren aus dem ganzen Landkreis das Technische Hilfswerk und das DRK Marienau – seinen Respekt. „Wir haben alle Beteiligten angeschrieben und uns für diese selbstlose, schnelle und wirkungsvolle Hilfe bedankt“, sagte Günzel.



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