weather-image
Mittel in Höhe von 200 000 Euro werden ins nächste Jahr übernommen

Weil Personal fehlt: Sanierungsprogramm stockt

HAJEN/BÖRRY. Die Verkehrssicherheitsmaßnahmen haben beim jüngsten Treffen der Lokalpolitiker breiten Raum eingenommen. Vor einiger Zeit erstellten die Ortsräte der Gemeinde Emmerthal Prioritätenlisten, welche Maßnahmen in den Orten vordringlich sind. Im Haushalt sind dafür jährlich 200 000 Euro vorgesehen, wie Ortsbürgermeister Rolf Keller ausführte. Aufgrund eines Personalengpasses werden in diesem Jahr keine Investitionen getätigt.

veröffentlicht am 31.10.2017 um 11:30 Uhr

Symbolfoto +(c) dpa - Bildfunk+++
Avatar2

Autor

Uwe Bosselmann Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Der Ortsbürgermeister äußerte seine Befürchtungen, dass auch im kommenden Jahr keine Investitionen erfolgen könnten. Gemeinsam beschlossen die Ortsbürgermeister der Gemeinde Emmerthal, dass der Betrag in das kommende Jahr übernommen wird und zu je 100 000 Euro den Ortsräten Emmerthal und Grohnde zur Sanierung von Gemeindestraßen und Gehwegen zur Verfügung gestellt werden soll. Im Jahr 2019 werden die 200 000 Euro der Gemeinde zu jeweils 100 000 Euro den Ortsräten Amelgatzen und Börry in Emmerthal für Gemeindestraßen und Gehwegsanierung zur Verfügung gestellt. Wie der Ortsbürgermeister ausführte, wird die Sanierung der Fußwege an der Ilsestraße in Esperde rund 64 000 Euro kosten, und die Sanierung der Hajener Straße in Latferde mit rund 100 000 Euro den Rahmen ausschöpfen. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Ebenfalls in der Beratung ist der Hohle Weg in Esperde. Die Straße wird gern von Motorradfahrern zwischen Esperde und Bessinghausen mit entsprechender Lärmbelastung und Geschwindigkeit benutzt. Wie Ortsratsmitglied Holger Schramm (FWE) deutlich machte, lehnten die Bürger im Gespräch das sogenannte „Berliner Kissen“, eine künstliche Bremsschwelle auf oder über die Fahrbahn ab. Sie führe zu einer erhöhten Lärmbelastung durch Bremsen und anschließenden Beschleunigung. Auch warnte Schramm vor einer Versetzung des Ortsschildes.

Im Gegensatz dazu kann die Sanierung des Fußweges an der Thingstraße in Hajen bald abgeschlossen werden. Wie Ortsbürgermeister Rolf Keller verkündete, werden die Arbeiten bis Mitte November abgeschlossen sein. Reinhard Feyer (SPD) und Andreas Lenk (CDU) kritisierten, dass die schweren Erntefahrzeuge der Landwirte und Lohnunternehmer sowie die Zulieferer des Unternehmens in Hajen im Begegnungsverkehr beziehungsweise bei der Anlieferung auf dem Bürgersteig fahren oder halten.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare