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Bürgermeister Wagner dankt Mitwirkenden von 32 Veranstaltungen in Aerzen / Erste Bilanz auch in Emmerthal

Weil auf die Helfer Verlass ist: Ferienpass auf Erfolgsspur

Aerzen/Emmerthal (gm). Den beteiligten ehrenamtlichen Helfern bei den Ferienpassaktionen in Aerzen hat Bürgermeister Bernhard Wagner seinen Dank für die Unterstützung ausgesprochen. Während sich die Kinder nach dem Ende der Ferien schon wieder an ihren Schulalltag gewöhnt haben, lud die Gemeinde nun die Organisatoren der zahlreichen sportlichen und kreativen Veranstaltungen zu einem gemütlichen Abend mit gemeinsamem Essen ein, um den Einsatz der beteiligten Vereine und Institutionen zu würdigen. „Was Sie mit Ihren Vereinen in diesem Jahr wieder geleistet haben, kann man gar nicht in gute Worte fassen“, sagte Wagner anerkennend, der auch alle Gäste per Handschlag und mit persönlichen Worten begrüßt hatte. „Sie haben mit neuen Ideen wieder neue Motivationen für unsere Kinder und Jugendlichen freigesetzt“, betonte der Bürgermeister.

veröffentlicht am 15.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:21 Uhr

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Die Bilanz der Ferienpassorganisatoren in der Verwaltung liest sich gut. Heiko Bossog, der bereits zum 31. Mal das Programm organisierte, und Christine Wenke, seit 16 Jahren dabei, konnten von einer positiven Resonanz berichten. „Die 32 unterschiedlichen Veranstaltungen, die an insgesamt 42 Ferientagen durchgeführt wurden, waren fast alle ausgebucht“, verdeutlichte Bossog. Insgesamt lagen der Gemeinde rund 650 Anmeldungen vor, die auch an den jeweiligen Angebotstagen ausgeschöpft wurden. Hinzu kamen natürlich noch die etwa 500 Kinder beim Ferienpassauftakt mit Kinderliedermacher Volker Rosin. Zum ersten Mal im Aerzener Ferienpassangebot dabei waren Roll-Hockey und Hip-Hop-Tanz. Allerdings: „Im Vergleich zu den vergangenen Jahren waren die Zahlen leicht rückläufig“, informierte Bürgermeister Wagner und begründete dies mit den nachweislich sinkenden Geburtenraten.

Auch in Emmerthal gab es neue Angebote, die hervorragend angenommen wurden, wie die zuständige Fachbereichsleiterin der Zentralen Dienste, Susanne Jürgens, betont. „Fossiliensuche im Ith-Steinbruch und Drachenbau standen bei unseren Kindern ganz hoch im Kurs und werden mit Sicherheit in den nächsten Jahren beibehalten“, ist sich Frau Jürgens sicher. In Emmerthal richteten die Vereine und Institutionen insgesamt 33 Veranstaltungen an 30 Ferientagen aus. Mit etwa 200 angemeldeten Kindern war auch hier ähnlich wie in Aerzen die Beteiligung leicht rückläufig. Eine genaue Erfassung gibt es nicht, denn viele Kinder hatten sich bereits im Vorfeld für mehrere Veranstaltungen angemeldet, sodass man ähnlich wie in den Vorjahren wieder von einer Gesamtteilnehmerzahl von gut 1000 Kindern und Jugendlichen ausgehen kann.

Im ersten Jahr ohne Jugendpfleger und Ferienpassbetreuer lag die Koordination wieder alleine bei Fachbereichsleiterin Susanne Jürgens. „Wir haben uns bei allen beteiligten Vereinen, Verbänden und Privatpersonen bedankt, denn ohne deren intensive Mithilfe hätten wir dieses umfangreiche Angebot nicht zusammenstellen können“, sagte die Fachbereichsleiterin. Durch die immer kleiner werdende Personaldecke in der Verwaltung konnten einige Aufgaben direkt an die Ausrichter delegiert werden. „Vom Einkauf bis zur Bewirtung haben viele Vereine die Organisation eigenständig übernommen und unsere Verwaltung und unseren Bauhof mächtig entlastet“, sagte sie. „Neben unseren beiden Neuheiten waren tendenziell natürlich wieder die Veranstaltungen wie das Basteln, Backen und Kochen die Renner im Emmerthaler Ferienpassprogramm“, bilanzierte Susanne Jürgens. Ein dickes Lob an alle, die in diesem Jahr erneut hervorragend mitgezogen haben, wird Bürgermeister Andreas Grossmann im nächsten März aussprechen. Denn anders als in Aerzen werden die ausrichtenden Vereine in Emmerthal im Vorfeld der Planungen für das neue Programm mit einem leckeren Essen überrascht.

Der TSV Germania Reher, hier Olly Withohn (li.) und Inge Lindert mit Bürgermeister Wagner, unterstützt seit 25 Jahren den Ferienpass. Foto: gm


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