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Interessengemeinschaft und der Bürgermeister begrüßen den Wechsel in die Neue Mitte

Weihnachtsmarkt – Wo, ist den meisten Wurst

Emmerthal (gm). „Dieser Weihnachtsmarktstandort an diesem Platz hat irgendwie ein ganz besonderes Flair“, finden Christiane und Ingo Schmedeke aus Hastenbeck, die mit ihrem elfjährigen Sohn Tim am Samstagabend den Emmerthaler Weihnachtsmarkt besuchen. Der fand bereits zum dritten Mal in der Kirchohsener „Neuen Mitte“ statt. Als er noch Adventsmarkt hieß, fand er an nur einem Tag in der Kirchohsener Grundschule statt.

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Die Kinder basteln Nikolausstiefel, die durch Spenden der Emmert
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„Der Standortwechsel hat sich allemal gelohnt“, verdeutlicht die Vorsitzende der Emmerthaler Weihnachtsmarkt-Interessengemeinschaft Elke Steinmann. Insgesamt 21 Buden- und Standbeschicker, überwiegend aus der Emmerthaler Region, beteiligten sich am dreitägigen Marktgeschehen und präsentierten Emmerthal in einem zauberhaft illuminierten Vorweihnachtsglanz.

Weihnachtliche Accessoires und Geschenkideen für jeden Geschmack, Modeschmuck, Hygiene- und Kosmetikartikel, Lederwaren, festliche Handarbeiten, hausgemachte Liköre und Konfitüren – Emmerthal musste sich nicht hinter dem Hamelner Weihnachtsmarktgeschehen verstecken.

„Und was das umfangreiche Speisen- und Getränkeangebot betraf, erwies sich Emmerthal wieder einmal als kulinarisch-weihnachtliche Hochburg. Das alles ist aber nur durch die Spenden und den ehrenamtlichen Einsatz vieler Beteiligter durchführbar“, informierte Elke Steinmann, die mit den Mitgliedern der Interessengemeinschaft auch in diesem Jahr wieder eine Großbildleinwand ermöglichte, vor der sich bei „Ice Age 3“ begeisterte Kinder sammelten. Auch die Erwachsenen hatten mit dem unvergessenen Heinz Rühmann bei der kultigen Feuerzangenbowle ihren Spaß.

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Kutschfahrten, ein nostalgisches Kinderkarussell und der Besuch des Nikolaus‘, der den Kindern die zuvor gebastelten Nikolausstiefel mit Geschenken gefüllt zurückgab, gehörten ebenso zu den kindlichen Höhepunkten wie die beiden Märchentanten Ilse Niehoff und Angelika Wüstenfeld-Schulz.

„Unseren Weihnachtsmarkt in unsere Neue Mitte, also in das Herzstück unseres Kernbereiches zu verlegen, war eine richtige Entscheidung“, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann, der sich mit Arbeitsleistungen des Bauhofes am Weihnachtsmarkt beteiligte. Die Standortfrage ist in Emmerthal seit drei Jahren hart umstritten und stößt bei einigen Vereinsabordnungen, die über Jahre den Emmerthaler Adventsmarkt prägten, auf harte Gegenwehr. Den beiden großen politischen Fraktionen aus Emmerthal, dem örtlichen Jugendpfleger Henning Bergmann und dem Emmerthaler Gemeindejugendring, der evangelischen Jugend Kirchohsen sowie der Emmerthaler Reservistenkameradschaft und der Kirchohsener Freiwilligen Feuerwehr sind die Standortdiskussionen einfach nur „Wurst“. „Wir präsentieren uns seit fast 20 Jahren mit nachhaltigem Erfolg“, sagt Diakon Michael Ließ von der evangelischen Jugend Kirchohsen. „Ob nun dort oder hier, wir sind immer gerne dabei und freuen uns mit unseren Gästen auf das anstehende Weihnachtsfest.“

Links: Spaß für die Jüngsten: Das Kinderkarussell lockt mit Mengenrabatt.

Unten: Märchentante Ilse Niehoff zieht die Kinder mit ihren weihnachtlich illustrierten Geschichten in ihren Bann.

Fotos: gm



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